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Anfang des 13. Jahrhunderts legten Weltgeistliche des Klosters Ossegg den Hof Pfaffroda an. Die erste urkundliche Erwähnung als Rittergut stammt aus dem Jahre 1512. Zwischen 1352 und 1389 erwarb Peter von Schönberg die Herrschaft Sayda einschließlich Purschenstein und Pfaffroda als Lehen der Burggrafen von Meißen. Mit dem Tod des letzten Burggrafen bei Aussig 1426 rückten die Markgrafen von Meißen in die Stellung als Lehnsherren ein. Die Schönbergs blieben Inhaber der Herrschaft Purschenstein. Wie viele andere Besitztümer der Familie v. Schönberg wurde damit auch diese Herrschaft ein Lehen der Wettiner. 1480 reiste Caspar von Schönberg auf Frauenstein und Pfaffroda nach Rom und verpflichtete sich, die durch eine Feuersbrunst zerstörte Kirche wieder aufzubauen. Daraufhin wurde ihm von Papst Sixtus IV ein Ablassbrief ausgestellt. Caspar heiratete in zweiter Ehe Barbara geborene von Bünau und sie erbauten 1575–1578 das Schloss. Das Renaissanceportal mit dem Allianzwappen am Südwestgiebel des Schlosses blieb seit 1578 erhalten. Caspar war kurfürstlicher Kammerherr, Oberberghauptmann und Amtshauptmann. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden Schloss, Kirche und Ortschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Caspar-Heinrich, der wohl bekannteste Besitzer von Pfaffroda, gewährte den böhmischen Exulanten während des Dreißigjährigen Krieges in seiner Herrschaft Purschenstein eine neue Heimat. Doch die Folgen des Krieges waren für die Familie von Schönberg verheerend, sie konnten nicht alle ihre Besitztümer erhalten. Der Kurfürstlich-sächsische Oberberghauptmann Georg Friedrich von Schönberg, aus dem Sachsenburger Hauptzweig, erwarb noch kurz vor seinem Tode im Jahr 1650, von Caspar Heinrichs Sohn August Pfaffroda. Das Rittergut Pfaffroda wurde wohl damals Allod, also freies Eigentum. Georg Friedrichs Sohn Caspar, auch sein Nachfolger im Amt des Oberberghauptmanns, kaufte noch Dörnthal hinzu. Beim Durchzug der napoleonischen Truppen im August 1813 übernachtete König Murat von Neapel auf dem Schloss Pfaffroda. Carl Alexander von Schönberg (1857–1928) hinterließ Pfaffroda seinem Adoptivsohn Alfons Diener von Schönberg, Sohn seiner Schwester Sara, dem ausgewiesenen Kenner der Schönberg’schen Geschichte im 20. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte auf Beschluss der Sächsischen Verwaltung die Enteignung von Großgrundbesitzern und Fabrikanten, das betraf das Schloss Pfaffroda und seinen Besitzer Hubertus Diener von Schönberg. Zwischen 1946 und 1990 diente der Komplex verschiedenen Zwecken, unter anderem gab es hier ein Altenheim und ein Museum.