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In Vorarlberg gibt es so viele offene Stellen wie noch nie. 4.800 freie Jobs waren Ende August 2021 beim Arbeitsmarktservice AMS gemeldet. Aber die passenden Leute zu finden wird immer schwieriger. Mehr Lohn zieht heute oft nicht mehr. Firmen versuchen heute vermehrt über die Arbeitszeit zu punkten. Zu ihnen zählen auch die Zirbenbetten-Manufaktur Koje in Bludenz und Österreichs größter technischer Händler, die Haberkorn GmbH in Wolfurt. Beide Unternehmen haben eine 4-Tage-Woche eingeführt. Die Mitarbeiter:innen der Koje arbeiten 37 Stunden, verteilt auf vier Tage. Für Geschäftsführer Christian Leidinger ist das ein Gewinn für alle. Die 4-Tage-Woche reduziere die CO2-Emissionen, führe zu weniger Krankenständen, verbessere die Leistung und die Zufriedenheit. Auch bei Haberkorn gibt es (in der Logistik) nach einem Pilotversuch die 4-Tage-Woche auf freiwilliger Basis. Gearbeitet wird allerdings gleich viel: 38 Stunden pro Woche. Dominic Götz aus der Grundlagenarbeit der AK Vorarlberg betont im Gespräch mit ORF-Moderatorin Christiane Schwald-Pösel, dass die Arbeitszeitflexibilisierung nicht mit Arbeitszeitverkürzung verwechselt werden darf. Flexibilisierung führt nicht zu einer Entlastung, sondern zu einer Verschiebung. Worüber wir diskutieren sollten, ist eine echte Verkürzung. Während die Arbeitszeit zwischen 1950 und 1975 nämlich schrittweise verkürzt wurde, steigt sie seit den 1970er Jahren im Durchschnitt wieder – und das bei stark steigender Produktivität: Die geleistete Wertschöpfung pro Arbeitsstunde hat sich in Österreich seit 1950 versiebenfacht! Vollzeitbeschäftigte arbeiten in Österreich im Schnitt 42,3 Stunden pro Woche. Der Grund: Millionen Mehr- und Überstunden. Die Wunscharbeitszeit der Österreicher:innen liegt deutlich darunter: bei 31 Stunden pro Woche (Quelle: Momentum Institut, 2019). Mehr zum Thema Arbeitszeit findest du auf unserer Website: https://bit.ly/2YSErti