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Demenz und Alzheimer verständlich erklärt: In dieser Folge spreche ich, Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl, über Demenz, Alzheimer, typische Symptome, den Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer, die Diagnose sowie den Verlauf von Demenzerkrankungen. In dieser Folge von „Psychiatrie verständlich – Dr. Seidl erklärt“ widme ich mich ausführlich dem Thema Demenz. Kaum eine Erkrankung wird so häufig missverstanden wie diese. Begriffe wie „Altersdemenz“ vermitteln den Eindruck, geistiger Abbau sei ein normaler Bestandteil des Älterwerdens. Dieses Missverständnis möchte ich klarstellen. Eine Demenz ist keine normale Alterserscheinung, sondern eine Erkrankung des Gehirns mit Krankheitswert. Sie beruht auf nachweisbaren Veränderungen der Hirnstruktur und der Hirnfunktion und führt dazu, dass geistige Fähigkeiten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens erworben hat, nach und nach verloren gehen. Ein zentrales Kennzeichen jeder Demenz ist die Beeinträchtigung der Alltagskompetenz. Nicht jede Vergesslichkeit im Alter ist eine Demenz. Wenn jedoch Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit und Handlungsplanung so eingeschränkt sind, dass der Alltag nicht mehr selbstständig bewältigt werden kann, spricht man medizinisch von einer Demenzerkrankung. Ich erläutere, warum bei der Alzheimer-Demenz insbesondere die Fähigkeit, neue Informationen zu speichern, früh betroffen ist, während alte Erinnerungen, vor allem aus der Kindheit, oft lange erhalten bleiben. Genau dieses typische Muster führt häufig dazu, dass eine Demenz zunächst angezweifelt wird, obwohl sie bereits besteht. Ein häufiges Thema ist der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer. Alzheimer ist keine eigenständige Erkrankung neben der Demenz, sondern die häufigste Ursache einer Demenz. Ich erkläre die historischen Beobachtungen von Alois Alzheimer und gehe darauf ein, welche Rolle Eiweißablagerungen wie Plaques und Tau-Proteine im Gehirn spielen. Besonders betroffen sind dabei Hirnregionen wie der Hippocampus, der eine zentrale Rolle für Gedächtnis und Orientierung spielt. Diese Veränderungen erklären typische Symptome wie Gedächtnisverlust, Orientierungsstörungen, Sprachprobleme und später auch deutliche Verhaltensauffälligkeiten. Neben der Alzheimer-Demenz bespreche ich weitere Formen der Demenz. Dazu gehören die vaskuläre Demenz, die durch Durchblutungsstörungen des Gehirns entsteht, sowie die frontotemporale Demenz, bei der früh Veränderungen der Persönlichkeit, Enthemmung oder sozial unangemessenes Verhalten auftreten können. Auch seltene, aber sehr schwer verlaufende Demenzerkrankungen wie Prionenerkrankungen ordne ich ein. Wichtig ist mir dabei zu vermitteln, dass Demenz viele unterschiedliche Ursachen haben kann und eine sorgfältige Diagnostik entscheidend ist. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist der Umgang mit Menschen mit Demenz. Verhaltensauffälligkeiten, Misstrauen, Unruhe oder Orientierungslosigkeit sind keine bewussten Entscheidungen, sondern direkte Folgen der Erkrankung des Gehirns. Menschen mit Demenz sind besonders auf Verständnis, Geduld und eine an ihre Einschränkungen angepasste Umgebung angewiesen. Vorwürfe oder ständiges Korrigieren verschärfen die Situation, während ein respektvoller, strukturierter Umgang die Lebensqualität verbessern kann – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Zum Abschluss spreche ich über diagnostische Möglichkeiten, therapeutische Ansätze und die Frage der Demenz-Prävention. Eine Demenz ist derzeit nicht heilbar, doch eine frühe Diagnose kann helfen, den Verlauf günstig zu beeinflussen, Symptome zu lindern und wichtige Entscheidungen rechtzeitig zu treffen. Geistige Aktivität, soziale Kontakte, körperliche Bewegung und eine gesunde Lebensweise können das Risiko für Demenz und Alzheimer senken, auch wenn sie keinen vollständigen Schutz bieten. Weitere Links: ▶︎ / der.psychodoc ▶︎ / derpsychodoc ▶︎ / der.psychodoc ▶︎ https://open.spotify.com/show/1GbHmaK... ▶︎ https://der-psycho-doc.de/ ▶︎ / priv-doz-dr-med-ulrich-seidl-der-psycho-do... Hinweis: Die Inhalte dieses Videos dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung über psychische Gesundheit. Sie ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bitte treffen Sie medizinische Entscheidungen niemals ohne Rücksprache mit einem qualifizierten Arzt oder einer Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Bei akuten Beschwerden, Krisen oder Notfällen wenden Sie sich bitte an eine medizinische Fachperson, den örtlichen Krisendienst oder den Notruf. Eine Haftung für Folgen, die aus der eigenständigen Anwendung oder Interpretation der hier dargestellten Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.