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Geschichte Das heutige Gemeindegebiet war, wie Funde belegen, schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Die ältesten bekannten Funde im Umfeld von Hermagor gehören in die sogenannte Urnenfelderzeit (1200 bis 1800 v. Chr.) und sind teils Depot- und Streufunde. Dazu gehört ein Depotfund aus Dellach, ehem. Gemeinde Egg, der im Jahre 1889, unter einer Steinplatte hinterlegt, geborgen werden konnte. Er enthielt zwei große, mittelständige Lappenbeile, eines davon mit facettierten Lappen und zwei Bronzeringe. Ein für die ältere Urnenfelderzeit typischer Griffangeldolch wurde 1937, in rund 1400 m Höhe, auf der Jadersdorfer Ochsenalm, Gitschtal, gefunden. Er weist auf die Einflüsse aus dem Südwesten und Oberitalien hin.[2] Es wurde hier Eisenerz abgebaut, das bis an das Mittelmeer exportiert wurde. Um 15 v. Chr. wurde das keltische Königreich Noricum und so auch das heutige Gemeindegebiet vom Römischen Reich besetzt und in das Reich eingegliedert. In etwa dieser Zeit wird auch die Hadnmauer verortet, eine Talsperre, die sich bei Rattendorf durch das Tal zog und vermutlich Gurina schützen sollte. Die Pfarre Hermagor wurde im Jahre 1169 erstmals urkundlich erwähnt, ihr Titelheiliger Hermagoras weist auf eine Gründung durch Aquileja hin. Verkehrsgünstig an der Wegkreuzung vom Gitschtal zum Kreuzbergsattel gelegen, entstand der Ort als planmäßiger Markt, erhielt 1288 das Marktrecht verliehen und entwickelte sich zum Hauptort des Gailtals. Im 15. Jahrhundert fielen die Türken ein und verwüsteten die Ortschaften im gesamten Gailtal. Ab dem 16. Jahrhundert gehörte der Markt Hermagor zu den Herrschaftsrechten der Grafschaft Ortenburg. 1779 entdeckte Franz Xaver Freiherr von Wulfen die nach ihm benannte Blume Wulfenia auf dem Gartnerkofel. Der Ort wurde 1868 Sitz der Bezirkshauptmannschaft und somit Zentrum des damals gleichnamigen Bezirks Hermagor. Während der k. u. k. Monarchie war Hermagor Garnison des I. und II. Bataillons des k. k. Landwehr Infanterie-Regiments Nr. 4. Im Jahr 1880 hatte die damalige Marktgemeinde Hermagor 709 Einwohner. Davon gehörten alle der deutschen Sprachgruppe an.[5] Zu dieser Zeit befand sich der Ort unmittelbar nordwestlich der Sprachgrenze. Die heute zu Hermagor gehörigen Orte ab Potschach und Fritzendorf waren slowenischsprachig. Während die slowenische Volksgruppe fast rein katholisch war, verfügte Hermagor auch über eine evangelische Minderheit. Diese war in fast allen deutschsprachigen Dörfern der Umgebung zu finden und stellte 1880 in den heute zur Gemeinde gehörigen Orten Achleiten, Aigen, Danz, Jenig, Kameritsch, Kreuth ob Rattendorf, Liesch, Radnig, Radnigforst, Rattendorf und Watschig die Mehrheit.[6] Mit Wirksamkeit zum 10. Oktober 1930 wurde der Markt Hermagor per Beschluss der Kärntner Landesregierung zur Stadt erhoben. Anlass und Hintergrund dieser Stadterhebung waren die Ereignisse rund um den Kärntner Abwehrkampf (1918–1920) und die Kärntner Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920. Im April 1938 wurde Hermagor zur sogenannten „Führergemeinde“ erklärt, da es in der gesamten Gemeinde keine einzige Nein-Stimme gegen den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich gab. Im Zuge der Arisierung wurde die Gemischtwarenhandlung des jüdischen Händlers Arthur Glesinger zur Schließung gezwungen. Der in Hermagor ansässige Arzt Albert Menninger-Lerchenthal wurde aufgrund seiner jüdischen Wurzeln im Jänner 1943 nach Magdeburg versetzt und verstarb während eines Heimaturlaubs im Sommer 1944 unter ungeklärten Umständen auf der nahe dem Stadtgebiet gelegenen Radniger Alm. im April 1942 wurden mehrere kärntner-slowenische Familien aus der Gemeinde Hermagor zwangsausgesiedelt oder deportiert. Die lokale Hauptverantwortung dafür trug der nationalsozialistische Kreisleiter von Hermagor Julian Kollnitz, der im Zuge der Entnazifizierung 1949 zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. Die Stadt Hermagor war zudem Standort des Betriebes „Haßlacher“, welcher für die Wehrmacht und Luftwaffe Holzbaracken herstellte. In diesem mussten zum Teil auch britische und sowjetische Kriegsgefangene, letztere unter besonders widrigen Umständen, arbeiten.[8] Dies führte ab Oktober 1944 zu mehreren alliierten Bombenangriffen auf den südöstlichen Stadtteil Hermagoras, in dem der genannte Rüstungsbetrieb und der Bahnhof lagen. Am 8. Mai 1945 erreichten vom Plöckenpass vordringende britische Einheiten die Stadt Hermagor. Der Verein „Erinnern Gailtal“ zählt mehr als 200 Opfer des Nationalsozialismus im Bezirk Hermagor und im restlichen Kärntner Gailtal, die Dunkelziffer wird jedoch deutlich höher geschätzt. 1958 wurde Möschach angeschlossen und 1973 entstand durch die Eingemeindung von Egg, Mitschig, Görtschach sowie Teilen von Rattendorf die Großgemeinde Hermagor-Pressegger See. Quelle Wikipedia