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Zwischen Langschede und Menden-Bösperde liegt an der Bundesstraße B 515 das Dorf Halingen. Im Osten des Ortes, im alten Teil, steht etwas erhöht und weithin sichtbar die Kirche St. Antonius Einsiedler. Bereits im 16. Jahrhundert hatte eine Kapelle in Halingen gestanden, die 1587 zerstört wurde. Obwohl ein Wiederaufbau von offizieller Seite nicht angedacht war, bauten die Halinger bis 1593 eine neue Kapelle, einen verputzten Fachwerkbau mit Giebeldachreiter. Zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Kapelle für die wachsende Gemeinde zu klein geworden und war außerdem in schlechtem Zustand. So begannen ab 1893 Sammlungen zum Bau einer größeren Kirche. Der Bau der Kirche begann 1908 und 1912 erfolgte die Konsekration durch Bischof Schulte aus Paderborn. St. Antonius ist eine neugotische Stufenhalle mit Portal im Westen und Chor mit 5/8-Schluss im Osten. Der schlanke Turm mit Turmhelm erhebt sich im Südosten am Chor. Am 1. Dezember 1973 zerstörte ein Brand den Turmhelm vollständig. Die Orgel erlitt Schäden und die Arbeit einer kürzlich durchgeführten Sanierung wurde zunichte gemacht. Am 6. September 1974 wurde das Richtfest des neuen Turmhelmes gefeiert. Heute ist St. Antonius eine Kirche im Pastoralverbund Menden, der alle Kirchen der Stadt in sich vereint. Nach der Fertigstellung der Kirche 1909 erklang vom Turm von St. Antonius bis 1934 lediglich die kleine Kapellenglocke von 1727. Das 25. Kirchweihjubiläum bot 1934 die Gelegenheit zur Anschaffung eines Dreiergeläutes der Gießerei Otto in Bremen-Hemelingen. Die Christusglocke, die Michaelsglocke und die Antoniusglocke erklangen in f‘, as‘ und b‘. 1942 wurden die Glocken eingeschmolzen, die kleine Glocke von 1727 blieb erhalten. 1946 kamen drei Sonderbronzeglocken, die Christusglocke (f‘), die Antoniusglocke (as‘) und die Katharinenglocke (b‘). Diese drei Glocken und die alte Kapellenglocke wurden durch den Turmbrand 1973 unbrauchbar. 1974 wurden vier neue Glocken bei Petit & Edelbrock in Gescher gegossen. Die Christkönigsglocke (f‘), die Antoniusglocke (as‘), die Marienglocke (b‘) und die Katharinenglocke (c‘‘) bilden bis heute ein kräftiges und wohlklingendes Geläut, das jeden Sonntag im Plenum zur Wort-Gottes-Feier oder zur Heiligen Messe einlädt.