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Karl Ditters von Dittersdorf http://www.con-basso.de/index.htm geb. 1739 in Wien, gest. 1799 in Neuhof/Böhmen Duett für Viola und Kontrabaß Dieses Duett wird interpretiert von Klaus Dieter Bachmann (Viola) und Georg Nothdorf (Kontrabaß). Beide Musiker waren Mitglieder im NDR-Sinfonieorchester, dem jetzigen Elbphilharmonie Orchester Hamburg. Als Kammermusiker musizierten sie über Jahrzehnte im "collegium con basso - Hamburger Streichquintett". Das Duett wurde ursprünglich für Bratsche und Klavier geschrieben und von Dittersdorf selbst später als Duett mit Kontrabaß herausgebracht. Es erfreut den Hörer durch die interessante sonore Klangfarbe der beiden dialogisierenden Streichinstrumente. Durch die Zweistimmigkeit bedingt, ergibt sich eine besondere Durchsichtigkeit, und man kann sehr gut die lineare und doch spielerische Führung der Stimmen verfolgen. Über fünf Sätze hinweg (in der alten Form des Divertimento mit einem Adagio, das von zwei Menuetten eingerahmt ist) kann man hören, wie gut sich Bratsche und Kontrabaß ergänzen und klanglich zueinander finden. Die beiden Instrumente stellen so eine Fülle von melodischen und klanglichen Möglichkeiten unter Beweis. Unbeschwert eingängig und voller Wohlklang beginnt das einleitenden Allegro. Leicht kapriziös dagegen folgt das erste Menuett. Im Adagio, dem melodiösen langsamen Satz, entfaltet sich das Duo zur Drei- und Vierstimmigkeit, während dann für die beiden Instrumente recht anspruchsvoll das lebendige zweite Menuett folgt. Das Finale mit seinen Variationen gibt jedem Instrument Gelegenheit zu virtuosem Spiel. Die Variationenkette erlaubt den Musikern die Ausdrucksmöglichkeiten der Instrumente wirkungsvoll auszuschöpfen. Zahlreiche Doppelgriffe und viele schnelle Passagen sind nur einige der Herausforderungen. Die samtene Fülle des Basses in der Tiefe verbindet sich mit dem vornehm elegischen Ton der Bratsche zu erstaunlicher Klangfülle. Die Beweglichkeit der beiden dialogisierenden Instrumente wird kontrastreich und wirkungsvoll hörbar. Die beiden Stimmen entwickeln eine gegenläufige Rhythmik, finden sich im Dialog wieder zusammen, und es besticht die Singbarkeit der Motive, die sich von dem feierlich-wuchtigen Schlusssatz wirkungsvoll abheben.