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René Rast spricht vor dem DTM-Auftakt über Fitness, sein Debüt, die Familie und warum er vielleicht mit nasser Unterhose in Hockenheim startet Wenn an diesem Wochenende das Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) auf dem Hockenheimring startet, beginnt für René Rast seine erste komplette DTM-Saison. Im Neckarsulmer Audi-Forum hat der 30-Jährige mit der Heilbronner Stimme und vier Leser-Gewinnern vorab über Risiken, Rituale und seinen Werdegang im Rennsport gesprochen. Ayrton Senna ist recht resolut in seine erste Formel-1-Saison gestartet. Werden Sie es Ihrem Vorbild beim DTM-Debüt gleichtun? René Rast: Wenn es eine Lücke gibt, dann fahre ich definitiv rein – auch wenn sie vielleicht noch so klein sein mag. Das ist meine Motivation: Ich will schneller sein als die anderen 17 im Feld. Aber im Moment weiß noch keiner, wo er steht. Wo steht denn die DTM im Vergleich zu anderen Rennserien? Rast: Im Tourenwagensport ist die DTM einzigartig. Sie hat einen sehr hohen Stellenwert und war immer eine Serie, die ich mal erreichen wollte. Es gibt bei keinem Hersteller einen Fahrer, bei dem ich sagen würde, er gehört nicht hierher. Man könnte alle nehmen und in die Formel 1 packen und würde nicht wirklich einen Unterschied sehen. Einen großen Unterschied gibt es in Ihrem Privatleben seit Oktober. Was hat Ihr Sohn Liam alles durcheinandergewirbelt? Rast: Ich musste aus meinem Zimmer ausziehen, damit der Kleine sein eigenes hat. Nein, Spaß beiseite. Es hat sich nicht wirklich viel verändert. Ich fahre immer noch genauso Rennen, wie ich vorher gefahren bin. In der Vergangenheit ist meine Freundin ab und an zu Rennen mitgekommen. Aber jetzt mit kleinem Baby – das muss noch nicht an der Strecke sein. Vielleicht, wenn er zwei, drei Jahre alt ist. Dann kann er sich das gerne mal anschauen. Aber bitte bloß keinen allzu großen Gefallen daran finden? Rast: Das ist zu Hause gerade die Kernfrage. Meine Freundin sagt vehement: ‘Nein, kein Motorsport. Ich will nicht, dass der Kleine so eine Jugend hat wie du.‘ Denn wenn man wirklich mit acht Jahren mit Kartsport anfängt, muss man sich das so vorstellen, dass man fast keine Kindheit hat, weil man wirklich jedes Wochenende irgendwo in Europa rumtingelt – nie Geburtstage, nie Partys. Auf der anderen Seite werde ich ihm den Motorsport sicher nie verbieten, wenn er fragt: ‘Papa, darf ich mal Go-Kart fahren?‘. Wann wussten Sie denn, dass Ihr Traum vom Profi-Rennfahrer Realität werden kann? Rast: Ich bin durch den Kartsport gegangen, hatte da ein paar Erfolge. Es war aber mehr ein Hobby. Erst als ich 18, 19 war, habe ich die ersten Preisgelder bekommen. Das war damals schon toll – nach dem Motto: Endlich ein bisschen Geld, damit kann ich meinen Roller oder das Auto tunen. Aber dass man dann wirklich fünf, oder zehn Jahre später einen Hersteller-Vertrag in der Tasche hat und den Motorsport Beruf nennen darf, daran denkt man erst, wenn man unterschrieben hat. Allerdings muss man als Profi auch auf Vieles verzichten. Gibt es etwas, das Ihnen besonders schwer fällt? Rast: In der DTM ist das Mindestgewicht für die Fahrer 84 Kilo, mit Helm, Anzug, allem drum und dran. Ich liege mit Ausrüstung bei knapp 70. Die fehlenden 14 Kilo werden als Ballast ins Auto geladen. Deshalb muss ich nicht aufs Gewicht achten, was das angeht. Aber natürlich – als Sportler schaut man schon auf die Ernährung. Wie schaut denn Ihr Umfeld, die Familie, auf Sie? Rast: Ich habe das Glück, dass ich viele Leute hinter mir habe, die bodenständig sind und mich immer wieder zurückholen. Mein Vater ist dabei wahrscheinlich mein fanatischster Fan. Er hat zu Hause eine Leinwand mit Tisch und drei Laptops davor, wo er dann wirklich jede Sektorzeit von Hand mitnotiert. Wenn ich aus dem Auto steige, schreibt er mir per WhatsApp schon, was er beobachtet hat. Neben Analysen ist auch das Thema Fitness für die Fahrer sehr wichtig. Rast: Selbst wenn man nur im Auto sitzt – es ist, als nimmt man ein Fahrrad, packt es in die Sauna, radelt eine Stunde lang durch und macht nebenbei noch jede Sekunde einen Reaktionstest. Man muss sehr viel vereinen, und deshalb ist es entscheidend, dass man auch bei hoher Anstrengung weiterhin vom Kopf her topfit ist. Wirst du körperlich müde, merkst du auch, dass der Kopf nicht mehr richtig versorgt wird. Und wenn dieser Punkt erreicht wird, fehlt es am Fitnesslevel. Entscheidend ist für viele Fahrer auch ein gewisser Aberglaube. Haben Sie Rituale, die nicht fehlen dürfen?