У нас вы можете посмотреть бесплатно Hugo Wiener - Wie man eine Torte macht - mit Katja Limani или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Gesang und Klavier: Katja Limani Kamera und Produktion: Michael Limani Komponiert von Hugo Wiener Aufgenommen in den LIMANI Film Studios DANKE für die Unterstützung Filmschule Wien für Know How und Lichttechnik Schauspielschule Wien für die Schauspielausbildung und Feedback Familie Limani für die Assistenz und Unterstützung Hugo Wiener für das köstliche Stück Text von Hugo Wiener: Sie haben sicher schon vernommen, wie man eine Torte macht. Das Rezept, das ich bekommen, hat mich nur in Wut gebracht. Ich wollte einmal eine Torte machen, eine schöne, obenauf mit Chokolad'. Für meinen Buben, meinen Peperl, weil der Peperl Chokolad' so gerne hat. Also ich kauf' ein die Sachen, Eier, Butter, Mehl und Zimt, doch das übliche "man nehme", das hat leider nicht gestimmt. Wenn mich hier jemand fragen sollte von den Damen oder Herr'n, wie ich eine Torte mache, müßt ich das wie folgt erklär'n: Erst einmal nehm' ich die Pfanne, schmier' mit Fett sie tüchtig aus, dann nehm' ich die Hände von dem Peperl aus dem Fett heraus. Dann nehm' ich die zweite Pfanne, schmier' mit Fett sie wieder glatt, und dann öffne ich die Türe, weil es grad geklingelt hat. Dann will ich Musikbegleitung, dreh' das Radio auf voll Hast, dort singt eine "Die Forelle", was zur Torte gar nicht passt. Dann dreh' ab ich schnell das Radio, denn mich ärgert der Applaus, dann nehm' ich die Hände von dem Peperl aus dem Fett heraus. Dann nehm' ich die dritte Pfanne, schmier' mit Fett sie wieder ein, dann fliegt der Kanarienvogel direkt in das Fett hinein. Dann nehm ich den fetten Vogel, sperr' ihn in das Vogelhaus, dann nehm' ich die Hände von dem Peperl aus dem Fett heraus. Dann nehm' ich die vierte Pfanne, innerlich zerspring' ich schon, dann geh' ich ins nächste Zimmer, denn dort läut't das Telephon. Meine Mutter will die Nummer von dem Zahnarzt neben mir, dann nehm' ich die Augengläser, such' die Nummer, sag' sie ihr. Dann entschuldigt sich die Mutter, doch ich sag': "Das macht nichts aus!" Dann nehm' ich die Hände von dem Peperl aus dem Fett heraus. Dann nehm' ich die fünfte Pfanne, hoffe, dass es endlich klappt, dann such' ich die gold'ne Brosche die ich heute schon gehabt und dann such' ich hinterm Ofen und dann such' ich unterm Bett, dann such' ich die Augengläser, bis ich seh', sie sind im Fett. Dann nehm' ich die sechste Pfanne, sag zum Peperl:"Setz' dich jetzt!" Nehm' den Peperl, denn der Peperl hat sich in das Fett gesetzt. Dann nehm' ich die sieb'nte Pfanne, gebe Mehl und Butter 'rein, dann sperr' ich den Peperl endlich in das letzte Zimmer ein. Dann nehm' ich von der Stellage ein paar Eier jedenfalls, dann geb' ich dazu den Zukker, und dann kost' ich - ist es Salz. Dann nehm' ich den Hund, den Schnipsel der vom Zimmer 'rausgerannt und dann schnappt er und dann fällt mir noch die Pfanne aus der Hand. Dann ist rings der Boden schmutzig, dann reib' ich die Flecken aus, dann nehm' ich den schwarzen Schnipsel aus dem weißen Teig heraus. Dann nehm ich die achte Pfanne, schmier' mit Fett sie wieder ein, und dann kommt der Peperl wieder über den Balkon herein. Und dann fällt er über'n Schnipsel, und dann weinen Hund und Kind und dann stoß' ich an den Herd an, daß der Teig ins Feuer rinnt. Und dann ist es zwölf Uhr mittag, und dann kommt mein Gatte gleich und die Torte ist nicht fertig und das Fleisch ist noch nicht weich. Dann renn' aus der Küche ich zum Telephon wie toll und sage dem Konditor, dass er eine Torte schikken soll!