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Die Lokomotiven der Baureihe 03.10 waren Einheits-Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn, die von 1939 bis 1941 gebaut wurden. Die Baureihe 03.10 war eine Weiterentwicklung der Baureihe 03 von einem Zwei- zu einem Dreizylindertriebwerk, vergleichbar mit den Lokomotiven der Baureihe 01.10, welche aus der Baureihe 01 hervorgingen. Geplant war die Herstellung von 140 Einheiten. Wegen des Beginns des Zweiten Weltkriegs und der Umstellung der Produktion auf „kriegswichtige“ Güter wurden jedoch nur 60 Lokomotiven fertiggestellt. In den 1930er Jahren spielte durch die Konkurrenz des Autos und auch von stromlinienförmig gebauten Triebwagen das Thema Geschwindigkeit eine große Rolle. Versuche im Windkanal zeigten, dass auch für Dampflokomotiven durch eine stromlinienförmige Verkleidung höhere Geschwindigkeiten erreichbar waren. Erste Versuche wurden 1934 mit der 03 154 angestellt, bei der Lauf- und Triebwerk verkleidet waren. Nachdem die Lokomotiven der Baureihen 05 und 61 mit Vollverkleidung in Auftrag gegeben waren, wurde auch die 03 193 mit einer solchen Verkleidung versehen. Im Betrieb wurde sie als Reserve für die Lokomotiven der Baureihe 05 eingesetzt. Messungen ergaben, dass durch die Verkleidung der Luftwiderstand um 50 % verringert werden konnte. So wurde 1936 beschlossen, vollverkleidete Lokomotiven mit Drillingstriebwerk als Baureihen 01.10 und 03.10 zu bauen. Die Lokomotiven dieser Baureihen wurden mit Einheitstendern der Bauart 2’2’ T34 gekuppelt, die im Auslieferungszustand ebenfalls stromlinienverkleidet waren. Die durch die Firmen Borsig, Krupp und Krauss-Maffei hergestellten Fahrzeuge waren zunächst mit geschlossenen Triebwerksschürzen stromlinienförmig verkleidet. Die Lokomotiven von Krupp hatten im Triebwerksbereich nur bis etwa auf Höhe der Kuppelradsatzwellen reichende Verkleidungen. Da durch die Vollverkleidung die Kühlung des Triebwerkes beeinträchtigt wurde, wurden bei den ersteren um 1942 die Verkleidung unterhalb des Umlaufes entfernt und den teilverkleideten Loks angeglichen. Die Lokomotiven hatten die Betriebsnummern 03 1001–1022, 1043–1060 und 1073–1092. Nach dem Krieg verblieben 45 Lokomotiven in Deutschland. 26 Loks übernahm die Deutsche Bundesbahn in der BRD und 19 die Deutsche Reichsbahn in der späteren DDR. Neun weitere Lokomotiven kamen als Reihe Pm3 zur polnische Staatsbahn PKP. Die 03 1092 musste bereits 1944 wegen Kriegsschäden ausgemustert werden. Drei Loks kamen in die Sowjetunion. Da wegen Streckenschäden die Höchstgeschwindigkeit der Schnellzüge herabgesetzt werden musste, war die Stromlinienverkleidung unwirtschaftlich geworden; außerdem erschwerte sie die Wartung des Triebwerks. Daher wurde sie bei allen Lokomotiven in Deutschland (außer der 03 1079 der DR, die bereits 1951 ausgemustert wurde) komplett entfernt, während die 03.10 in Polen und der Sowjetunion sie behielten. Weil sich die für die Originalkessel verwendete Stahlsorte St47K als nicht alterungsbeständig erwiesen hatte (am 10. Oktober 1958 zerknallte der Kessel der 03 1046 aufgrund von Materialermüdung), wurden die Lokomotiven mit neuen Kesseln ausgerüstet. In den Jahren 1949 und 1950 wurden die 26 bei der Deutschen Bundesbahn verbliebenen Lokomotiven der Baureihe 03.10 bei Henschel in Kassel aufgearbeitet. Da sich auch hier am Kessel massive Alterungserscheinungen zeigten, bekam die Firma Krupp den Auftrag, die Kessel durch geschweißte Exemplare mit Verbrennungskammer zu ersetzen, der gleiche Kessel wurde auch beim Umbau der Lokomotiven der Baureihe 41 verwendet. Außerdem erhielten die Lokomotiven Mischvorwärmer, Treib- und Kuppelstangen bekamen Rollenlager. Zudem erhielten die Lokomotiven Neubautender mit Abdeckung des Kohlenkastens und Nachschubeinrichtung. Beides wurde im Ausbesserungswerk Braunschweig zwischen 1957 und 1961 eingebaut. Im Herbst 1958 wurden alle 26 Maschinen zum Bw Hagen-Eckesey umbeheimatet, nachdem zuvor einige Lokomotiven auch in Hamburg-Altona, Dortmund Bbf, Ludwigshafen am Rhein und Paderborn beheimatet waren. Die Loks der DB trugen die Betriebsnummern 03 1001, 1004, 1008, 1009, 1011–1014, 1016, 1017, 1021, 1022, 1043, 1045, 1049–1051, 1054–1056, 1060, 1073, 1076, 1081, 1082 und 1084. Zwischen November 1965 und September 1966 wurden alle Lokomotiven der Baureihe 03.10 z-gestellt, ausgemustert und verschrottet.