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Heinz Schenk wurde am 11. Januar 1924 in Mainz geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Schon früh zeigte sich sein Interesse an Sprache, Humor und Unterhaltung. Nach dem Abitur begann er zunächst ein Medizinstudium, wechselte jedoch bald zur Schauspielausbildung, da ihn Bühne und Publikum stärker anzogen als eine akademische Laufbahn. Erste Erfahrungen sammelte er nach dem Zweiten Weltkrieg an Theatern sowie beim Rundfunk, wo sein Talent für Wortwitz und Dialekt besonders auffiel. Seinen Durchbruch erreichte Heinz Schenk im Hörfunk. Vor allem beim Hessischen Rundfunk wurde er zu einer prägenden Figur der Nachkriegsunterhaltung. Seine große Stärke lag in der Verbindung von feinsinnigem Humor, musikalischen Einlagen und pointierter Alltagsbeobachtung. Dabei nutzte er häufig den hessischen Dialekt, ohne provinziell zu wirken. Vielmehr machte er ihn zu einem Markenzeichen, das ihn unverwechselbar und einem breiten Publikum sympathisch erscheinen ließ. Bundesweite Bekanntheit erlangte Heinz Schenk vor allem durch die Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“, die er von 1964 bis 1987 moderierte. Die Unterhaltungsshow, die volkstümliche Musik, Wein, Geselligkeit und humorvolle Gespräche vereinte, wurde zu einer der langlebigsten und erfolgreichsten Sendungen im deutschen Fernsehen. Schenk prägte das Format entscheidend mit seiner verbindlichen, schlagfertigen und zugleich respektvollen Art. Er verstand es, Gäste unterschiedlichster Herkunft einzubinden und das Publikum sowohl im Studio als auch vor den Bildschirmen anzusprechen. „Zum Blauen Bock“ wurde zum Symbol einer bodenständigen, aber professionellen Fernsehunterhaltung der Bundesrepublik. Neben seiner Tätigkeit als Moderator war Heinz Schenk auch als Schauspieler, Sänger und Autor aktiv. Er wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, veröffentlichte Schallplatten mit humoristischen Liedern und schrieb Bücher, in denen er Erinnerungen und Anekdoten aus seinem Berufsleben festhielt. Besonders beliebt waren seine humorvollen Monologe und Gedichte, die oft den Alltag, zwischenmenschliche Schwächen und gesellschaftliche Eigenheiten aufgriffen, ohne verletzend zu sein. Trotz seines großen Erfolges blieb Heinz Schenk stets bodenständig. Er galt als diszipliniert, professionell und dem Publikum gegenüber äußerst loyal. Skandale oder Exzesse blieben ihm fremd; stattdessen setzte er auf Verlässlichkeit, Qualität und handwerkliches Können. Seine Karriere erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte, in denen er sich immer wieder neuen Medien und Formaten anpasste, ohne seinen Stil zu verlieren. Heinz Schenk starb am 1. Mai 2014 im Alter von 90 Jahren in Wiesbaden. Er hinterließ ein bedeutendes Erbe in der deutschen Unterhaltungslandschaft. Bis heute gilt er als Inbegriff des gepflegten Entertainments und als eine der prägenden Persönlichkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Nachkriegszeit.