У нас вы можете посмотреть бесплатно Fahrradweltreise/ Spanien; 5469 km, Rabanal del Camino, Kastilien und León, 07.03.2026 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Erst als ich heute wieder nach zwei Nächten auf der Straße war ist mir erst klar geworden wie sehr ich die Straße vermisst habe. Trotz der Beschleunigung fühlte ich gleich nach dem ersten paar Kilometer wie sehr es mich entschleunigt hat. Die Landschaft hat sich nach Astorga komplett gewandelt und verwandelte sich in ein reinstes Paradies mit dem Fahrrad. Die frische Luft durchströmte wahrlich spürbar jede Zelle und hauchte mir damit neues Leben in den Körper hinein, endlich wieder Vitalität am Leibe! Grundloses grinsen stand wieder auf dem Pr0gramm, fröhliches aufatmen und schierbar grenzenloser Genuss breitete sich aus. Die Wegmarkierungen nach Santiago de Compostela zeigen allmählich an die knapp 240 km an. Doch mein Weg führt noch etwas weiter. Trotzdem angenehm zu sehen, dass demnächst sich ein erinnerungswürdiger Kapitel dem Ende neigt und schon bald eine neue unbeschriebene Seite aufgeschlagen werden kann. Heute Morgen bin ich noch frierend im Zelt verblieben, bis mein Besuch vor dem Zelt nächtigen durfte. Ungünstiger weise fing es circa ab 0530 an zu regnen. Mein Schlafsack war wieder komplett durchnässt. Wie arg der Typ gefroren haben muss. Ich habe ihn zum Schutz ein paar wasserdichte Planen übergeworfen, um ihn und meinen Schlafsack zumindest etwas zu schützen. Ebenfalls Obdachlos, ohne Ziel zog er dann ab etwa 0930 vondanen. Er hat tatsächlich nochmal mehrmals nachgehakt, ob er mit mir gehen kann. Doch ich verneinte möglichst freundlich. Ich fahre alleine. Ich wartete im Zelt noch bis 1100, bis der Regen schließlich nachließ und begab mich auf die Suche nach dem nächsten Geldautomaten, der keine verflixte Gebühren für das Geld abheben verlangte. Schließlich nach Stunden doch gefunden, lies mir das Geld wechseln, um Münzen für einen Trockner in der Umgebung zu haben. Ich wollte heute ungern den durchnässten Schlafsack mit meiner Körperwärme wieder trocken kriegen. Morgen steht jedoch gutes Wetter an und nach meinem heutig gewählten Schlafplatz werde ich mich bestimmt frisch ausgeschlafen entgegen den nun stetig steigenden Höhenmetern nach Ponferrada aufmachen können. Heute Morgen noch im Zelt habe ich mir nur gedacht, wo hast du dich da wieder rein manövriert. Willst du das überhaupt noch alles? Zweifel kamen mit einem ernüchternden Gefühl auf. Gedanken gingen an die Ex, von der ich heute geträumt habe, an ein paar süße Kadsenvideos vom pr0 von heute Morgen. Liegen die da einfach wollig warm da und chillen vor sich her, wo ich knapp zitternd im Zelt den Regen abwarte. Doch das Gefühl schrie ein eindeutiges Nein heraus. Es werden schon bessere Tage kommen, das hast du schon erlebt, das kennst du also fahr einfach wieder los entgegen den schöneren Zeiten. Und wie schon beschrieben kamen die sogleich am selben Tag. Was für ein Kontrast.