У нас вы можете посмотреть бесплатно Was bin ich? Folge 176 vom 13.03.1973 mit Robert Lembke und dem Ehrengast Rudi Carrell или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Rudi Carrell, bürgerlich Rudolf Wijbrand Kesselaar, wurde am 19. Dezember 1934 im niederländischen Alkmaar geboren und zählt zu den prägendsten Unterhaltungskünstlern des deutschsprachigen Fernsehens. Als Showmaster, Entertainer, Produzent und Komiker prägte er über vier Jahrzehnte das Fernsehgeschehen in Deutschland und den Niederlanden – charmant, witzig und stets mit einem Augenzwinkern. Schon früh kam Carrell mit der Bühne in Berührung. Sein Vater war Varietékünstler und Kabarettist, wodurch Rudi bereits als Jugendlicher Theaterluft schnupperte. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine kaufmännische Ausbildung, zog es aber bald in die Unterhaltungsbranche. In den 1950er-Jahren begann er als Sänger und Parodist in den Niederlanden aufzutreten. 1958 startete er seine erste eigene Fernsehsendung im niederländischen Rundfunk: De Rudi Carrell Show. Mit frechem Witz, Musik und Sketchen wurde er schnell zu einem Publikumsliebling – nicht nur wegen seiner Entertainerqualitäten, sondern auch wegen seines ironischen Charmes. Seine Bekanntheit reichte bald über die Landesgrenzen hinaus. 1960 nahm er am Eurovision Song Contest teil und vertrat die Niederlande mit dem Lied Wat een geluk. Obwohl er keinen Spitzenplatz erreichte, öffnete ihm der Wettbewerb die Türen zum internationalen Showgeschäft. 1965 wagte Carrell den Sprung nach Deutschland – ein Schritt, der seine Karriere entscheidend prägen sollte. Das deutsche Fernsehen stand damals am Beginn einer neuen Unterhaltungsära, und Carrell brachte frischen Wind hinein. Im selben Jahr startete beim Hessischen Rundfunk Die Rudi Carrell Show, die bald zum Quotenhit wurde. In dieser Sendung präsentierte Carrell Sketche, Parodien, Musik und ausgefallene Showideen – stets mit seiner Mischung aus Selbstironie, Improvisationstalent und liebevoller Satire. Legendär wurde eine Szene von 1966: Ein Sketch zeigte eine Frau, die Blumen an den sowjetischen Präsidenten Leonid Breschnew überreicht, während dieser plötzlich vom Rock der Frau überrascht wird – eine harmlose Pointe, die jedoch in der damaligen politischen Situation einen diplomatischen Eklat auslöste. Carrell musste sich öffentlich entschuldigen und durfte zeitweise nicht in die Niederlande zurückkehren. Der Vorfall machte ihn in Deutschland allerdings noch populärer. In den 1970er- und 1980er-Jahren entwickelte Rudi Carrell neue Formate, die zu Klassikern des deutschen Fernsehens wurden. Besonders erfolgreich war die Samstagabendshow Am laufenden Band (1974–1979). Sie verband Quiz, Unterhaltung und Showelemente miteinander und machte Carrell zum beliebtesten Showmaster seiner Zeit. Seine charmante Art, Kandidaten zu necken und gleichzeitig herzlich zu behandeln, setzte neue Maßstäbe für Unterhaltungsshows. Nach dem Ende von Am laufenden Band blieb Carrell als Produzent und Moderator aktiv. Mit Sendungen wie Herzblatt (1987, als Produzent) und Rudis Tagesshow (1981–1987) bewies er seine Vielseitigkeit. Letztere war eine satirische Parodie auf die Nachrichtensendung Tagesschau und traf mit ihrer humorvollen Gesellschaftskritik den Nerv der Zeit. Der umstrittene Sketch über die iranische Frauenpolitik 1987 sorgte international für Schlagzeilen und führte zu Protesten – Rudi Carrell nahm den Sturm der Entrüstung mit Humor, blieb aber standhaft in seiner Haltung zur Meinungsfreiheit. In den 1990er-Jahren kehrte er mit neuen Ideen zurück: In der Rudi Carrell Show – Laß dich überraschen (ab 1991) überraschte er Menschen mit emotionalen Geschichten, Wiedersehen oder außergewöhnlichen Ereignissen – ein Format, das Unterhaltung und menschliche Wärme verband. Die Sendung war ein großer Erfolg und brachte ihm erneut hohe Einschaltquoten. Auch hinter den Kulissen blieb Carrell ein einflussreicher Produzent. Seine Firma „Carrell Television“ entwickelte zahlreiche Formate, die später von anderen Moderatoren übernommen oder weitergeführt wurden. Er war ein Perfektionist: detailverliebt, anspruchsvoll und stets bestrebt, dem Publikum das Beste zu bieten. Kollegen beschrieben ihn als diszipliniert, humorvoll, aber auch selbstkritisch – jemand, der Unterhaltung als Handwerk verstand. Für seine Leistungen erhielt Carrell zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrere Goldene Kameras, Bambis, den Adolf-Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis sowie 2001 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Privat lebte Rudi Carrell zurückgezogen in Syke bei Bremen. Er war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. Auch nach seiner aktiven Fernsehzeit blieb er als Ratgeber und Mentor für jüngere Kollegen geschätzt. 2005 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen vollständig aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden war. Rudi Carrell starb am 7. Juli 2006 im Alter von 71 Jahren in Bremen. Hier ist er 1973 bei Robert Lembke zu sehen. Und diese Berufe galt es diesmal zu erraten: Diplomsportlehrerin (Heide Ecker-Rosendahl in Verkleidung), Stellwerkswärter, Perlenfädlerin