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Laut Mondseer Chronik zerstörte im Jahre 1243 eine Heuschreckenplage die gesamte Ernte, was zu katastrophalen Lebensverhältnissen führte. Als der Salzburger Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz in finanzielle Nöte geriet, insbesondere nach der ungünstig verlaufenen Schlacht bei Mühldorf, ließ er ab 1326 Steuern einheben. In den dafür aufgezeichneten Steuerbelegen sind viele der nach wie vor existierenden Liegenschaften Hofs gelistet. 1338 wurde Hof erneut von einer Heuschreckenplage heimgesucht, zudem ab 1348/49 von der Pest, Umstände, die das Bevölkerungswachstum hemmten. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts kam die Bezeichnung Curia (lat.) für das heutige Gemeindegebiet in Gebrauch, seit dem 15. Jahrhundert ist der Name Hof üblich. Erst zwischen 1500 und 1600 setzte wieder Bevölkerungszuwachs ein und es entwickelten sich Doppelhöfe und Weiler, 1505 wurde für die Bewohner eine Kirche erbaut. 1526 bestand die Angst vor dem Einmarsch Osmanischer Truppen, 1527 gesellte sich die Pest dazu, die bis 1582 unzählige Opfer forderte. Ab 1578 ist das Gebiet von Hof bei Salzburg und das Gebiet des Fuschlsees auf Karten verzeichnet. Unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau wurde eine Straße von Salzburg über Hof und St. Gilgen angelegt, um den Salz- und Eisenhandel nach Böhmen zu ermöglichen. Auf einer Setznagelkarte von 1640 findet man das Jagdschloss am Fuschlsee eingezeichnet und auf der Dückherkarte von 1666 prangt erstmals der Ortsname Hof. 1731/32 ordnete Erzbischof Firmian die Vertreibung der Protestanten aus dem Fürsterzbistum Salzburgan, wer blieb musste sich zur katholischen Kirche bekennen und einer Bruderschaft beitreten. Zwischen 1740 und 1744 brachten schwere Unwetter eine Hungersnot über das Land. Nach dem Ersten Weltkrieg, als Petroleum Mangelware geworden war, entschlossen sich viele Hofer, ihre Häuser an das Stromnetz anzuschließen, das seit 1913 von Stern & Hafferl aufgebaut worden war. Die Hofer Sägewerke wurden von nun an auch mit Strom betrieben. 1936 ernannte man Otto von Habsburg zum Ehrenbürger von Hof bei Salzburg. Nach dem „Anschluss Österreichs“ besuchte Adolf Hitler 1939 das Schloss Fuschl, um sich dort mit Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop zu treffen. SS-Leute wollten kurz vor Kriegsende 1945 die Brückenpfeiler der Nesselgrabenbrücke sprengen, um so das Einrücken der amerikanischen Truppen zu verzögern. Zwei mutige Hofer versuchten die Sprengung zu verhindern und wurden dabei von SS-Leuten angeschossen, einer der beiden war sofort tot, der anderen erlag mehrere Tage danach seinen Verletzungen. 1950 erfolgte die Erneuerung des Kriegerdenkmals. Im Dachgeschoss des Hotels Schloss Fuschl brach 1951 ein Brand aus. Im gleichen Jahr erhielt die Gemeinde Hof den Namen „Hof bei Salzburg“. Die Wolfgangseestraße im Bereich Hof wurde im Jahr 1958 ausgebaut, die neu erbaute Volksschule 1960 eröffnet. Das neue Postamt und das Hauptschulgebäude konnte 1963 eröffnet werden, ein spektakulärer Raubüberfall auf das Postamt erschüttert 1976 die Gemeinde. Im gleichen Jahr wurde der Kindergarten eröffnet. Die Salzburger Landesregierung verlieh der „Gemeinde Hof bei Salzburg“ 1978 ein Wappen, allerdings unter der nicht existenten Bezeichnung „Gemeinde Hof“, ein peinlicher Vorgang, der viel Spott hervorrief. „Hof bei Salzburg“ hat daher de jure kein Wappen, aber etwas zum Schmunzeln. Die Pfarrkirche erhielt 1981 eine neue Orgel, 1987 wurde ein neues Postamt offiziell eröffnet, 1989 das Gemeindezentrum mit Kindergarten, Freiwillige Feuerwehr und Gemeindeamt. 1990 stand ganz im Zeichen der ersten urkundlichen Erwähnung der Ortschaft „Elsenwang“ in den „Notitia Arnonis“ und den „Breves Notitiae“ (1200 Jahr-Feier). Die Reste eines Fundaments eines römischen Gutshofes konnten 1992 in Elsenwang freigelegt werden. 1993 erfolgte die Eröffnung des Sportzentrums Hof. Die Gendarmerie bezog 1995 ihren Posten im Haus Wolfgangseestraße 24, das Rote Kreuz die neue Dienststelle im ehemaligen „Gabelmachergut“, 1999 erfolgte die Eröffnung des Seniorenwohnheims „St. Sebastian“. Nach 3 Monaten Bauzeit konnte am 4. Jänner 2002 der neue Skilift „Nussbaumer“ eröffnet werden, 2004 der generalsanierte Naturbadestrand am Fuschlsee. Die „Gemeinde Hof bei Salzburg“ kaufte 2005 das Rauchhaus Mühlgrub vom Salzburger Museumsverein, der neue Bauhof ging 2006 in Betrieb, 2007 erfolgte die Sanierung der Pfarrkirche, bei der auch ein neuer Volksaltar konsekriert wurde. Am 5. April 2013 wurde das Kultur- und Veranstaltungszentrum "K.U.L.T. " eröffnet, in dem mehrere Institutionen untergebracht sind wie z. B. das „Musikum Hof“, der "Kulturverein K.U.L.T. ", die „Trachtenmusikkapelle Hof bei Salzburg“, die öffentliche „Bibliothek Koppl-Hof“, die „Hofer Theaterspieler“, die „Hofsänger“, der „Heimatverein“ sowie die regionale Zweigstelle der „Volkshochschule“.