У нас вы можете посмотреть бесплатно 🎶 AelionYT – Nur für heute или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
🎶 AelionYT – Nur für heute [Official Audio] „Nur für heute“ ist kein Song über Stärke. Es ist ein Song über Nähe. Über das, was passiert, wenn Armut, Sucht und Gleichgültigkeit Alltag sind. Über Menschen, die man kennt. Über Wege, die man fast selbst gegangen wäre. Und über die Erkenntnis, dass Überleben oft nichts mit Willenskraft zu tun hat – sondern mit Zufall. Dieser Song erzählt eine Geschichte aus dem Hausflur, aus dem Viertel, aus der Realität vieler, über die selten gesprochen wird. Wenn du bis hier gelesen hast: Danke, dass du hinschaust. --- 📖 Lyrics – Nur für heute Sirenen in der Ferne, wieder mal Eine Nachbarin schreit im Treppenhaus, laut und schrill „Nicht schon wieder! Ruft jemand die Bullen!“ Ich komm aus meiner Wohnung, seh die Szene, werd still Da liegt er wieder, zusammengesackt im Flur Augen halb zu, Atem flach, Schaum um den Mund nur Nachbarn stehen rum, keiner greift ein, alle schauen weg Angst in den Gesichtern, aber keine Macht – das ist der Zweck Ich knie mich hin, check seinen Puls, er atmet noch schwach Ruf den Krankenwagen, während andre nur gaffen und warten ab Das ist Alltag hier, keine Ausnahme, keine Sensation Nur ein weiterer Körper im Hausflur, eine weitere Eskalation Ich seh in sein Gesicht und erkenn mich selbst von damals Fast wär ich das gewesen, fast hätt ich hier gelegen Nur Familie und Musik haben mich rausgezogen, sonst nichts Nur Zufall, nur Glück – keine Leistung, kein eigenes Licht Nur für heute, sagt er, Augen leer, Hand ausgestreckt Ich kenn die Lüge, ich war nah dran, fast selbst verreckt Der Kreislauf frisst uns alle: arm, verzweifelt, süchtig, tot Ich schrei nicht, weil ich stark bin – ich schrei aus purer Not Rückblende, Jahre zurück, ich war siebzehn, verloren Alles schien sinnlos, die Zukunft verbaut, keine Türen, nur Tore Die zu waren, verriegelt, verschlossen für Leute wie mich Aus diesem Viertel, aus diesem Block, aus diesem Milieu hier Wo die Chancen fehlen, wo die Zukunft stirbt, Jahr für Jahr Ich hab angefangen zu saufen, zu kiffen, zu flüchten Vor der Realität, vor den Schulden, vor den Pflichten Die Grenze war dünn, ich war kurz davor, tiefer zu rutschen Nach dem Zeug, das dich frisst, nach dem Zeug, das dich runterreißt In den Abgrund, aus dem du nicht mehr hochkommst, nie mehr Doch meine Mutter hat geweint, mein Bruder hat geschrien: „Hör auf, verdammt!“ Und irgendwie hab ich’s geschafft, bin umgedreht, bin geblieben Hab Musik gemacht, hab geschrieben, hab die Wut in Texte getrieben Aber ich weiß: Es war Glück, nicht Stärke, nicht Verdienst Dass ich hier steh und nicht da lieg, wie dieser Typ jetzt liegt Als Warnung, als Beispiel für das, was passiert Wenn du keine Perspektive hast, wenn das System dich ignoriert Paar Tage später klopft es an meiner Tür, spät nachts Ich mach auf, seh ein Gesicht, das ich kenne – und es bricht mich krass Das ist Marko, früher witzig, lebendig, voller Pläne Heute leer, ausgebrannt, gefangen in schlechten Träumen Er sagt: „Nur für heute, ich schwör, nur ein paar Euro, dann hör ich auf“ Ich seh die Lüge in seinen Augen, die Lüge, die ich kenne Die ich selbst fast geglaubt hätte damals, an der gleichen Grenze Die Wut kocht hoch, nicht auf ihn, sondern auf das System Auf die Armut, die uns festhält, auf die Drogen, die billig sind Auf die Politik, die wegschaut, während wir hier verrecken Auf mich selbst, weil ich weggeseh’n hab, mich versteckt hab Wie oft hab ich die Tür zugemacht, obwohl ich hätte helfen können? Ich bin nicht besser als er, nur privilegiert – das muss ich zugeben Nur für heute, sagt er, Augen leer, Hand ausgestreckt Ich kenn die Lüge, ich war nah dran, fast selbst verreckt Der Kreislauf frisst uns alle: arm, verzweifelt, süchtig, tot Ich schrei nicht, weil ich stark bin – ich schrei aus purer Not Ich geb ihm kein Geld, ich setz mich hin, red mit ihm, lang Über früher, über alles, was schiefging, den ganzen Verlauf Doch ich seh in seinen Augen: Er ist nicht mehr da Seine Seele ist längst woanders, im Reich der Flucht, klar Wo alles leichter ist, wo nichts wehtut, wo du dich vergisst Er geht irgendwann, ohne Geld, leer im Blick Und ich bleib zurück mit der Frage: Was hätt ich tun können? Kein Trick, hätte geholfen – der Kreislauf ist zu stark Armut schafft Verzweiflung, Verzweiflung schafft Flucht Flucht ist der Sarg, in dem wir alle liegen Manche früher, manche später Solange sich nichts ändert, ist es egal wann Ich steh auf dem Balkon, es ist Nacht, Sirenen Ich schrei nicht aus Stärke – ich schrei aus Not --- 🔥 Mehr von mir: YouTube: https://www.youtube.com/ @AelionYT Instagram: / aelioninsta --- #NurFürHeute #AelionYT #Deutschrap #RealTalk #Sozialkritik #AusErinnerung #rap #newmusic #rapmusic #drugs #sucht #berlin #verzweiflung #ghetto #030 #musik #lügen #schmerz #sirene