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In Folge der Verleihung des Stadt- und Marktrechtes an Leipzig im Jahr 1165 beschlossen die Bürger der Stadt den Bau der Kirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht wurde. Der Heilige Nikolaus gilt als Schutzpatron der Handelsleute und Reisenden. Noch heute erkennt man an der westlichen Fassade die ursprünglich romanische Bauform mit Rundbögen und Doppelturmanlage. Im Jahr 1525 war der Umbau der romanischen Basilika zu einer spätgotischen Hallenkirche vollendet. Aus der Barockzeit (1575 – 1770) stammen Hauptturm und Portal. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Kircheninnenraum im klassizistischen Stil ausgestaltet. Der Name „Nikolaikirche“ wird mit den Friedensgebeten der 1980er Jahre und mit der friedlichen Revolution von 1989 für alle Zeit verbunden bleiben. Die Friedensgebete sind allerdings weder in Leipzig noch in Dresden erfunden worden. Als eigene Form lagen sie um die Wende zu den Achtzigern gleichsam in der Luft, seit 1978 gab es in Erfurt jeden Donnerstag Friedensgebete. Der immense Zulauf zum Friedensgebet ab 1988 führte zu Gottesdiensten mit „90 % Nichtchristen“, mit Menschen, die weder mit der Kirche noch gottesdienstlichen Gepflogenheiten vertraut waren und mitunter den Kirchenchristen ungewohnte und zum Teil befremdliche Gepflogenheiten an den Tag legten, z.B. Applaus bei den Fürbitten. Die „Offene Kirche“ entwickelte sich seit 1980 mit der Friedensdekade und den seit 1982 wöchentlich montags 17 Uhr durchgeführten Friedensgebeten. Im Herbst 1989 wurde die Nikolaikirche Ausgangspunkt der gewaltfreien Montagsdemonstrationen, die den Zusammenbruch des DDR-Staates wesentlich herbeiführten und die Einheit Deutschlands ohne Krieg und Sieg ermöglichten: Ein Wunder biblischen Ausmaßes. Text-Quelle: "St. Nikolai zu Leipzig - 850 Jahre Kirche in der Stadt" im Auftrag der Kirchengemeinde St. Nokolai herausgegeben von Armin Kohnle (Michael Imhof Verlag) ISBN 987-3-86568-6 Untermalt wird die Bildkomposition vom Elektronic-Music-Project "Fung-Chen“ aus dem St. Wendeler Land. Uwe Büttner aus Namborn arrangierte zu den Bilder einen stimmungsvoll-bewegenden Soundtrack . Das Thema stammt dabei aus ein Song mit dem ursprünglichen Titel „Get Your Asses Higher“, den er zuletzt 1988 zusammen mit zwei leider viel zu früh verstorbenen Freunden spielte.