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Augustus Guido Maria Meyer-Eigen (* 28. März 1897 in Graz, Österreich; † 18. August 1941 in Frohnleiten, Österreich) war ein österreichischer Pianist, Sänger und Komponist im Bereich der Unterhaltungsmusik. Ab 1931 war er auch als Sänger unter dem Pseudonym Heinz Egon tätig. Augustus Meyer-Eigen wuchs als Sohn des in Ratingen bei Düsseldorf geborenen Schauspielers August Meyer-Eigen (1863–1932)[2] und der Grazer Opernsängerin Marie Rochelle (1862–1939)[3] zunächst in Österreich auf. Ersten Musikunterricht erhielt er bei seiner Mutter. 1911 wanderte die Familie in die USA aus. 1921 erhielt Augustus aufgrund von Falschangaben die amerikanische Staatsbürgerschaft. In seinen Reisepass wurde der Name Austin Monroe Eigen mit Geburtsort Milwaukee eingetragen. Nach eigenen, inzwischen umstrittenen Angaben, wollte er jedoch zunächst Diplomat werden und habe am Dartmouth College studiert. Sein Geld verdiente er als Eisenbahner. Die Grundlage zu seinem späteren Beruf legte er in den Kriegsjahren, in denen er – ohne Musik studiert zu haben – in einem Lager der Armee eigene Lieder sang und zu komponieren begann. Ab 1921 nutzte er den Künstlernamen Austin Egen. Im Mai 1922 kehrte er mit der Mutter, die bereits 1921 ein Haus in Frohnleiten, Steiermark, erworben hatte, nach Österreich zurück. Am 17. März 1923 erschien der von ihm geschriebene Shimmy Shanghai Bay in einer Aufnahme der Orchester Dajos Béla bei Odeon in Berlin. Im gleichen Jahr zog er mit seiner Mutter nach Berlin. Dort trat er als Sänger und Pianist in zahlreichen Kabaretts und Kneipen wie Mutter Krause in Halensee auf. 1924 lernte Egen den Musikverleger Curt Max Roehr kennen und veröffentlichte in dessen Plattenverlag ACME seinen Ragtime Monday Morning Blues. 1925 spielte er als Pianist mit Roehr am Saxophon in einer Amateur-Jazzband, ein Jahr später heiratete er Florence Herzog, eine Nichte Roehrs, und wurde Teilhaber der ACME-AG. In der Zeit wirkte er als Pianist auch bei einigen Aufnahmen der Eric Borchard Jazz Band mit und schrieb eine Zwischenmusik zur Berliner Fassung des Musicals No, No, Nanette. 1926 schrieb er die Begleitmusik zum Stummfilm Die Königin des Weltbades unter Regie von Victor Janson. Ab 1927 erfolgten zahlreiche Schallplattenaufnahmen als Bariton-Sänger bei der Gramophone Company und der Electrola, vor allem mit deutschen Versionen US-amerikanischer Jazztitel und Eigenkompositionen. Dabei arbeitete er mit den Orchestern von Marek Weber, Stefan Weintraub, Arthur Young, Jack Hylton, Emil Roósz und Oskar Joost, Komponisten wie Hermann Leopoldi, Walter Jurmann, Jim Cowler und Franz Grothe sowie dem Schlagertexter Fritz Rotter zusammen. Ab 1931 begleitete er mit seinem Gesang unter dem Pseudonym Heinz Egon ein paar Aufnahmen des Orchesters Bernard Etté sowie das Lied Eine Nacht in Monte Carlo mit dem Orchester Billy Bartholomew. Als Schauspieler wirkte er in den Filmen Liebeswalzer, Boykott, Tingel-Tangel, Kyritz-Pyritz, Die Liebesfiliale und So’n Windhund mit. Während der Bankenkrise 1931 mussten die Unternehmen seines Schwiegervaters Roehr Konkurs anmelden, sodass auch Egen seine Anteile verlor. Die Rechte an seinen Werken wurden durch den Bosworth Musikverlag übernommen, der sie noch bis heute hält. Im Oktober 1932 zog Egen mit seiner Familie wieder nach Österreich und wohnte meistens in Frohnleiten. In Wien trat er im Rundfunk auf und machte Plattenaufnahmen mit dem Orchester Heinz Sandauer bei der Columbia. Er wurde Mitglied der Gesellschaft der Autoren und Komponisten AKM in Wien, der er nach dem Anschluss Österreichs 1938 auch einen Ariernachweis vorlegte. In seiner Freizeit beschäftigte er sich auch als Zeichner und Bildhauer. Ab 1939 betrieb Egen auch eine Kaffeeschenke in Graz. 1941 starb er im Alter von 44 Jahren an Leberzirrhose in Frohnleiten.