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die Angefahrenen Schulkinder - ein bischen Freundlichkeit, 1991 featuring Gerd Benthies und seine Hot Pants aus Haselünne Aus der Maxi vinyl, Tötet Onkel Dittmeyer, Pogo Pop Musik, 1991 Titelfoto & copyright Manfred Pollert, 1991 Fotos + copyright Ulrike Meyer Potthoff, 2011 alle Rechte Pogo Pop Musikverlag © 1991, ANGEFAHRENE SCHULKINDER Intro-INTERVIEW MIT HEAVEN INTRO: Kannst Du vielleicht etwas zu der Entstehungsgeschichte der „Angefahrenen Schulkinder" erzählen? HEAVEN: Das hat angefangen 1982 mit damals noch neunköpfiger Besetzung und ist gegangen bis Anfang 1988. Dann hat das aufgehört weil drei von den Jungs bei "Cliff Barnes" angefangen haben. Ich habe dann meine Soloplatte "Heaven sings X-mas" gemacht. Vor anderthalb Jahren ist eine neue Formation der "Schulkinder" entstanden, mit Charlie und Jo Granada. Charlie war ja von Anfang an dabei, wir haben dann also einen neuen Gitarristen bekommen, der aber schon seit 1982 auch als geistiger Ziehvater hinter den "Schulkindern" stand, der Ideen und Songtexte geliefert hat. INTRO: Was hattet Ihr denn damals vor? Wolltet Ihr einfach nur Kohle machen und berühmt werden? HEAVEN: Zu Anfang haben wir einfach nur eine Band gemacht, wir hatten irgendwie keine festen Absichten. Alle haben zu der Zeit so ambitionierte Sachen gemacht und wollten Platten machen und was aussagen, das hat keine Sau interessiert. Und da wollten wir halt irgend was machen, was Spaß macht. Das wurde dann mehr aus Zufall bekannt, weil die Leute das interessiert und begeistert hat. Das hat sich dann so ergeben: Wir haben Auftritte gemacht und die Leute sind darauf abgefahren. INTRO: Im letzten Jahr ging das dann ja auch ziemlich schnell, als das das T-Shirt herauskam. HEAVEN: Das ging ziemlich fix. Das T-Shirt kam in September 1990. Wir haben irgendwo in der Kneipe gesessen und Sprüche geklopft und irgendwann kam dann die Idee mit dem Onkel Dittmeyer. Wir hatten nicht gedacht, daß irgendwann die Medien kopfstehen. INTRO: Also war das nicht irgendwie geplant, jetzt endlich richtig hinzulangen? HEAVEN: Ich meine wir haben uns gefreut, daß es so lief, aber so etwas kann man nicht planen. Man kann nicht damit rechnen, was bei den Leuten ankommt. Das war halt so eine Idee, die beim Reden kam. Und wenn dann der Dittmeyer so blöd ist, gegen uns zu prozessieren, profitieren wir nur davon. INTRO: Du hast es gerade selber gesagt: Ihr sitzt also in der Kneipe und dann fallen euch die Sachen ein. HEAVEN: Paß auf, Ideen kommen meist, wenn man zusammensitzt, wie auch die Sache mit dem T-Shirt. Das nimmt man dann mit nach Hause, dann überlegt man und schreibt was dazu. Solche Sachen kommen auch bei der Fahrt zwischen zwei Auftritten von Hamburg nach Berlin- oder wir haben auch schon Stücke fünf Minuten vor einem Auftritt geschrieben und am selben Abend gespielt. Da war manchmal Scheiße bei, aber manchmal auch ganz gute Sachen. INTRO: Ich finde, daß euer Programm aggressiver geworden ist. Wenn ich z. B. das Weihnachtsprogramm von 1990 mit dem letzten vergleiche, geht Ihr jetzt wesentlich mehr auf ads Publikum zu und knallt denen was vor den Kopf. Wolltet Ihr fies werden oder hat sich das so ergeben? HEAVEN: Findest Du, daß wir aggressiv sind? Also, Du wärst der erste, der mir das sagt. Das ist also nicht aggressiv gemeint. Ich glaube das Publikum versteht, daß es augenzwinkernd gemeint ist. Ich meine, wir reden da über Hodenkrebs, aber da wird keinem mit wehgetan. Das Publikum versteht wohl, daß da drei auf der Bühne sind, die zuerst über sich selber lachen, bevor wir über die Leute lachen. Und wenn ich den Dr. Ignatz mit Hodenkrebs ansage und daß seine Finger nicht mehr so wollen, weil er Gicht hat, dann ist das so ein Spaß unter uns, und dann können wir auch auf die Leute losgehen. Oder wenn ich das Publikum mit Bier anspucke, dann habe ich mich zwei Minuten später auch mit Bier eingesaut.