У нас вы можете посмотреть бесплатно Sie stiegen in den Zug — und hörten auf zu existieren (1854–1929) или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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250.000 Kinder. Keine Eltern. Keine Nachnamen. Keine Geburtsurkunden. Zwischen 1854 und 1929 wurden sie auf Züge geladen und quer durch Amerika verteilt — wie Fracht. Und die meisten Menschen haben davon nie gehört. Die offizielle Geschichte klingt nach Rettung. Überfüllte Städte, verarmte Einwandererfamilien, ein Theologe mit einer Mission. Manche Kinder fanden wirklich liebevolle Familien. Das zweifle ich nicht an. Was ich anzweifle, ist die Mathematik. Was ich anzweifle, ist der Ursprung. Und was ich anzweifle, ist das Schweigen rund um die Teile dieser Geschichte, die nicht ins Bild passen. Denn wenn man die Zahlen genau betrachtet, beginnt die offizielle Erklärung zu wackeln. Das New York Foundling Hospital schickte allein schätzungsweise 100.000 Kinder auf Züge — und besitzt so gut wie keine Aufzeichnungen darüber. Über 20 Organisationen beteiligten sich an dem Programm, ohne je ihre Statistiken miteinander abzugleichen. Namen wurden geändert. Herkunft wurde nicht dokumentiert. Kinder wurden auf Bühnen gestellt, während Fremde ihre Zähne begutachteten und ihre Körpergröße einschätzten. Die Rechtsdokumente nannten es nicht Adoption — sie nannten es Indenture. Schuldknechtschaft. Und dann ist da die Volkszählung von 1890. Die detaillierteste Bevölkerungserhebung, die Amerika je durchgeführt hatte — genau zum Höhepunkt der Waisenzug-Ära. Sie hätte dokumentiert, wo diese Kinder lebten und wer sie wirklich waren. Stattdessen lagerte sie zwölf Jahre unberührt in einem Lagerhaus, bis der Kongress ihre Vernichtung genehmigte. Am Tag darauf wurde der Grundstein für das neue Nationalarchivgebäude gelegt. Von 63 Millionen erfassten Menschen überleben heute 6.300 Einträge. Zwei bis drei Millionen Amerikaner sind heute direkte Nachfahren dieser Kinder. Die meisten tragen eine Lücke in ihrem Stammbaum, die sich nie schließen lässt. Nicht weil die Informationen verloren gingen — sondern weil sie nie erfasst, versiegelt oder gezielt vernichtet wurden. Die Archive schweigen. Die Institutionen auch. Aber die Fragen bleiben. --- Die Inhalte dieses Kanals stellen eine erzählerische Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen und alternativen Interpretationen dar. Die präsentierten Standpunkte sind spekulativer Natur und dienen der kritischen Auseinandersetzung mit überlieferten Quellen. Sie erheben keinen Anspruch auf vollständige historische Genauigkeit und sollten nicht als gesicherte Fakten betrachtet werden.