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„Der Autor ist auf keiner Position draußen, von der aus er die Gesellschaft kritisch beurteilen könnte, sondern er ist mittendrin. Er kann nur über sich in dieser Gesellschaft schreiben.“ Martin Walser. 1927 als Sohn eines Gastwirtes am Bodensee geboren, musste Walser bis in die 70er Jahre warten, bis ihm der literarische Durchbruch gelang. Mit "Ein fliehendes Pferd" legte er 1978 nach Kritikermeinung ein "Glanzstück deutscher Prosa" vor, das zudem ein Bestseller wurde. Martin Walser war ein politischer und streitbarer Zeitgenosse. Zeitweise galt er als Sympathisant der DDR-nahen DKP, dann wieder bekannte er sein Leiden an der deutschen Teilung. Seine Dankesrede zum "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998" geriet zum Eklat und war nicht nur in den Feuilletons umstritten. Der Vorwurf des "latenten Antisemitismus" hat ihn seitdem immer wieder eingeholt. Auch sein Roman "Tod eines Kritikers" heizte die Debatte um Walser vier Jahre später wieder an. Auch um diese Fragen dreht sich das Gespräch mit Thea Dorn. Ihr gegenüber hat er einige überraschende Antworten parat (ZDF, 2016).