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Ostermontag: "Wir wollen alle fröhlich sein" Die freudig-tänzerische Liedmelodie wird neu rhythmisiert und durchläuft in ihrer Geradlinigkeit verschiedene Tonarten. Ein fugierter Abschnitt bringt eine zweite Variante der Melodie, bevor das ursprüngliche Thema in stärkerer Intensität zurückkehrt. Ein Stretta-Abschnitt bringt noch einmal im vollen Werk das Fugenthema und endet mit der zweifach gespielten letzten Choralzeile. Die Schwere ist einer befreiten und unverstellten Freude gewichen. Martin Bambauer ist seit 1999 Kantor und Organist an der Konstantin-Basilika Trier. Der in Düsseldorf (A-Examen mit Auszeichnung) und Frankfurt a.M. (Konzertexamen für Orgel) ausgebildete Kirchenmusiker ist als Konzertorganist, Dirigent, Klavierbegleiter, Komponist und Orgelpädagoge international tätig. Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder und mehrfach in die USA. Zu seinen Lehrern im Fach Dirigieren zählen Prof. Hartmut Schmidt und Prof. Volker Hempfling. Im Fach Orgel erhielt er seine Ausbildung bei KMD Hanns-Alfons Siegel, Prof. Hans-Dieter Möller und Prof. Daniel Roth (Paris). An der Musikhochschule Köln war Martin Bambauer von 2001 bis 2008 Dozent für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation. In Trier arbeitet er mit dem von ihm im Jahr 2000 gegründeten Caspar-Olevian-Chor und dem Trierer Bachchor. Außerdem ist er Kreiskantor des Ev. Kirchenkreises Trier. Im Januar 2017 wurde er von der Rheinischen Landeskirche zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Zahlreiche CD-Einspielungen bei den Labels IFO, Aeolus und Motette. Weitere Informationen unter www.basilikaorganist.de Die Eule-Orgel der Konstantin-Basilika Seit Dezember 2014 verfügt die Konstantin-Basilika wieder über eine neue Hauptorgel. Das über 87 Register auf vier Manualen und Pedal verfügende symphonische Instrument wurde von der Firma Hermann Eule Orgelbau GmbH (Bautzen) erbaut. Stilistisch beginnt die Eule-Orgel da, wo die ebenfalls in der Basilika befindliche Schuke-Chororgel aufhört und ermöglicht die klanglich adäquate Darstellung all dessen, was ab der Mitte des 19. Jahrhunderts für Orgel komponiert wurde: Musik der deutschen Orgelromantik, der gesamte Bereich der französischen Orgelsymphonik, das in den letzten Jahren immer stärker wiederentdeckte Repertoire englischer und amerikanischer Orgelmusik sowie das gerade für liturgische Bedürfnisse wichtige Gebiet der Improvisation. Die technischen Parameter und die klangliche Wechselwirkung mit dem umgebenden Raum stehen letztlich im Dienst eines musikalischen Erlebens, das die Zuhörenden öffnen kann für den Kern der christlichen Botschaft. Die Disposition ist im Internet zu finden unter: https://ekkt.ekir.de/index.php?id=2542