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#trump #nato #iran US-Präsident Donald Trump droht nach der verweigerten Unterstützung im Iran-Konflikt erneut mit einem Austritt aus der Nato. Geopolitik-Experte Alexander Görlach bewertet diese Aussage als Teil einer bekannten Strategie. Auf einer Pressekonferenz erklärte der US-Präsident am Dienstag zu einem Nato-Austritt: „Wenn sie uns nicht helfen, ist es sicher etwas, über das wir nachdenken müssen.“ Geopolitik-Experte Alexander Görlach sieht in Trumps Äußerungen keinen konkreten Handlungswillen. „Es ist eben sein Versuch, seinen Willen durchzusetzen, so wie er das immer macht“, sagt Görlach, Professor an der New York University. Bereits in Trumps erster Amtszeit sei der Nato-Austritt ein Thema gewesen. Bis heute habe er „die Mechanismen und Notwendigkeit und das Warum der Nato so noch überhaupt nicht begriffen“. Gleichzeitig fehle es an klaren Zielen in der US-Außenpolitik. „Da, wo sie keine Ziele haben, haben Sie auch keinen Plan“, so Görlach. Dass Verbündete die Unterstützung im Iran-Konflikt verweigern, sei daher konsequent: Es handle sich aus ihrer Sicht um ein „Kamikaze-Unterfangen“. Auch innenpolitisch bewegt sich Trump auf dünnem Eis. Zwar behauptete er, den Kongress nicht zu benötigen, doch ein Nato-Austritt wäre ohne Zustimmung des Senats kaum möglich. Dennoch, so Görlach, habe Trump Institutionen wiederholt umgangen: „Der Kongress ist […] mehr als einmal an die Seite gedrückt worden.“ Es würde daher „auf keinen Fall überraschen“, wenn er erneut ohne Zustimmung handle. Die wiederholten Drohungen hinterlassen jedoch Spuren bei den Partnern. „Wenn du so mit deinen Freunden umgehst, brauchst du eigentlich keine Feinde mehr“, warnt Görlach. Die mangelnde Verlässlichkeit werde die USA „noch lange nach Donald Trump beschäftigen“. Für Europa und Deutschland sieht der Experte klare Konsequenzen: Die Nato-Partner sollten sich unabhängiger aufstellen. Denn: „Die USA sind kein verlässlicher Bündnispartner mehr.“