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#iran #usa #experte Kurdische Milizen als Bodentruppen gegen mehr als eine Million bewaffnete Regimetreue? Für Militärexperte Carlo Masala ist das keine realistische Option – und ein Zeichen für die strategische Planlosigkeit von Israel und den USA. Die Militärschläge gegen den Iran werfen eine zentrale Frage auf: Was wollen die USA und Israel politisch überhaupt erreichen? Ein klarer Plan für den weiteren Umgang mit dem Iran ist bislang nicht erkennbar. Der Militärexperte Carlo Masala sieht darin das zentrale strategische Problem. "Die große Problematik dieses Angriffes auf den Iran ist ganz einfach, dass es eigentlich kein klares politisches Ziel gibt und dass es, so weit wir es wissen, auch keinen Plan für den möglichen Tag danach gibt", sagt Masala im Interview mit FOCUS online. Als mögliche Kräfte am Boden gelten derzeit vor allem iranische Kurden im Nordirak. Berichten zufolge haben sich mehrere Tausend Kämpfer nahe der Grenze zum Iran gesammelt. "Es würde möglicherweise mit amerikanischer Hilfe aus der Luft ausreichen, um so eine Art Brückenkopf zu errichten, von dem dann die USA vom iranischen Territorium aus möglicherweise auch gegen Teheran operieren kann", erklärt Masala. Doch militärisch bleibt ihr Einfluss begrenzt. Denn 3000 bis 4000 bewaffneten Kurden stehe ein iranisches Regime, das mit Revolutionsgarden, Armee und Milizen "ungefähr etwas über eine Million Menschen unter Waffen" habe. Ein Vormarsch bis nach Teheran erscheine deshalb kaum realistisch. Für einen Regimewechsel wären deutlich größere Streitkräfte nötig. "Normalerweise würde man sagen: Um ein Land wie den Iran zu besetzen, brauchen Sie ein paar hunderttausend Soldaten", so Masala weiter. US-Präsident Donald Trump hat eigene Bodentruppen zwar nicht ausgeschlossen. Der Experte hält das jedoch für unwahrscheinlich. "So schätze ich Trump nicht ein. Das würde die Involvierung in einen langfristigen Krieg bedeuten." Masala vermutet zudem, dass die Angreifer die Widerstandskraft des iranischen Systems unterschätzt haben. Nur so sei zu erklären, dass es bereits am sechsten Tag des Krieges auf Seiten der USA Nachschubprobleme bei der Drohnenabwehr gebe. "Ich glaube, das lässt darauf schließen, dass man ursprünglich gedacht hat, man könnte diese militärische Aktion in relativ kurzer Zeit beenden. Man hat sich möglicherweise in der Stabilität des Regimes völlig vertan."