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In diesem Video erkläre ich 5 wichtige Fakten über ADHS, die helfen können, Menschen mit ADHS besser zu verstehen, egal, ob man selbst betroffen ist oder mit jemandem mit ADHS zusammenlebt. ADHS ist keine Frage von Willenskraft oder Disziplin. Es handelt sich um nachweisbare Unterschiede in der Gehirnstruktur, Neurochemie und Informationsverarbeitung, die im Alltag oft missverstanden werden. ⸻ 1. Aufmerksamkeit ist schwer steuerbar, aber Hyperfokus ist möglich Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Dinge zu richten, die sie nicht interessieren. Wenn jedoch echtes Interesse vorhanden ist, kann ein intensiver Hyperfokus entstehen, bei dem sie extrem konzentriert und ausdauernd arbeiten können. 2. Anfangen ist oft schwerer als Dranbleiben Das größte Problem ist für viele Menschen mit ADHS nicht das Durchhalten, sondern der Start. Grund dafür sind Unterschiede im Belohnungs- und Motivationssystem, insbesondere in der Dopamin-Signalverarbeitung. Sobald eine Aufgabe begonnen wurde, fällt es oft deutlich leichter, sie zu beenden. 3. Mehrere Gedanken gleichzeitig, vernetztes Denken Bei ADHS laufen häufig mehrere Gedankengänge parallel. Das bedeutet nicht „Chaos“, sondern eine andere Vernetzung von Gehirnnetzwerken, die schnelles, assoziatives und strategisches Denken ermöglichen kann, besonders in kreativen oder komplexen Situationen. 4. Ein anderes Zeitgefühl Menschen mit ADHS nehmen Zeit oft anders wahr. Die Zukunft fühlt sich subjektiv weiter entfernt an, während das „Jetzt“ sehr dominant ist. Das beeinflusst Planung, Priorisierung und den richtigen Zeitpunkt für Aufgaben. 5. Viele Schwierigkeiten entstehen durch das System, nicht durch das Gehirn ADHS ist neurobiologisch real. Doch viele Symptome entstehen oder verstärken sich erst, weil Schule, Arbeit und Gesellschaft nicht auf diese Art des Denkens ausgelegt sind. Unter passenden Bedingungen können dieselben Eigenschaften zu Stärken werden.