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Vladimir (Vladimirowitsch) Nabokov (1899-1977) war ein international bedeutender und in zwei Sprachen schreibender Schriftsteller und Schmetterlingskundler. Seine Familie floh 1917 vor der Oktoberrevolution nach Berlin, wo N. sich mehrere Jahre aufhielt, ehe er nach Großbritannien und schließlich in die USA emigrierte, wo er Lehrstühle für Literatur an renommierten Universitäten besetzte. Seine Ansichten über (schreibende) Kollegen war verheerend: Dostojewskij, Balzac und Thomas Mann hielt er für Schriftsteller dritter Klasse, Freuds Psychoanalyse verabscheute er. Seine Literatur indes gilt nach wie vor als wegweisend für die Postmoderne. Den ersten Teil seines Œvres schuf N. in seiner Muttersprache Russisch, nach seiner Emigration in die "Neue Welt", die ihm Anlass zu ironisch-minutiösen Milieuschilderungen bot, passte er sich – im Gegensatz zu seinem Roman-Antihelden Pnin – insoweit an, als er auf Englisch schrieb, und nachgerade schrieb er ein so perfektes Englisch, dass er auch auf der anderen Seite des Pazifiks als einer der ganz großen Stilisten gefeiert wurde. Zu Weltruhm verhalf ihm sein Hauptwerk Lolita (1955), das bei Erscheinen aufgrund pädophiler Inhalte verboten wurde. Die unmittelbar nächste Publikation war dann "Pnin", Gegenstand dieser Kritik. Die Geschichte um den kauzigen Eigenbrötler und Russisch-Professor Timofey Pnin, der mit mancherlei Problemen in seiner neuen Heimat zu kämpfen hat und sich unfreiwillig in einige bizarre Situationen hineinkatapultiert. Ein humoristischer Roman, der mir aufgrund der platzenden Fülle an Detailinformationen, die in jedem Satz fast manisch montiert werden, eine weit weniger vergnügliche Lektüre bereitet hat, als dem Großteil der hymnischen Rezensenten vor mir. Zum Buch geht es hier: https://www.rowohlt.de/buch/vladimir-...