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Deutschlands Waffenehre von Hermann Ludwig Blankenburg (1876-1956) jaja ... Deutschlands (sogenannter) Marschkönig als Komponist mit weit mehr als tausend Kompositionen. Auch wenn vielleicht nur ein Fünftel davon den Totalverlust von Blankenburgs "Home-Office-Archiv" beim vollständigen Untergang der Stadt Wesel am Rhein (wenige Wochen vor Ende des entsetzlichsten "Völkerringens- und -vernichtens" der Geschichte bisher) an Blankenburgs Wahlheimat überlebte. Und das auch nur, weil an anderer Stelle Notenmaterial in gedruckter Form oder Schallplatten-Aufnahmen vorlagen. "Deutschlands Waffenehre", wenn es sie nach all den Abscheulichkeiten, die während des zurückliegenden Krieges mit deutschen Waffen in weiten Teilen Europas und auch der Welt angerichtet worden waren, jemals gegeben war - ?. Diese Fragestellung hing fortan wie ein Damoklesschwert am seidenen Faden über der Szenerie. Nie wieder Krieg! Nie wieder Militarismus! Nie wieder im Gleichschritt mitmarschieren! Nie wieder Klänge eines Genre, dass dem fortan Abgelehnten und sich durch Nie wieder! nachgerade in zwei Worten schlachtrufartig Ausgedrücktem doch so offenkundig kontradiktorisch in den Weg stellte. Gut, offiziell war auf Jahre Militärmusik in allen Formen und Ausprägungen grundsätzlich verboten. Aber das waren Waffen jedweder Form und Art und Güte (unter Androhung der Todesstrafe bei deren Besitz) auch. Und beides Militärmusik und Waffen gehören für denjenigen, der von Haus aus zur praktizierten Nächstenliebe und zu Pazifismus neigt, wie auch für denjenigen, der zeitlebens mit diesen Dingen immer nur sehr unliebsame Erfahrungen gemacht hat, ohnehin mit Nachdruck auf den Müllhaufen der Geschichte. Problem erkannt, Problem gebannt, wenn die Lösung immer nur radikal und drakonisch genug ist. Wenn es denn immer so einfach wäre. Dass dieses Stück mit dem für viele Nachgeborene der nächsten, übernächsten und weiteren Generation(en) befremdlichen, ja vielfach nicht mehr nachvollziehbaren Titel heute relativ unkompliziert im Netz erscheinenen darf, bekundet aber auch ein Stückweit die Feststellung, dass ein idealisiert gefordeter Anspruch an den künftigen Geschichtsverlauf spätesten durch Prakmatismus auf die unterschiedlichsten Einzelinteressen einer Gesamtgesellschaft in ihren Teilen "runtergebroche" Politik auf diese Teile, kräftig durchgemischt und relativiert wird. So ist heute im fortlebenden Nachkriegsdeutschland seit 1945 sicher manches möglich. Etwa die Feststellung zu treffen, dass es unter Marsch- und Militärmusikfreunden im Bezug auf erhalten gebliebene Blankenburg-Märsche so etwas wie ein Ranking gibt. "Deutschlands Waffenehre" rangiert etwa nach Abschied der Gladiatoren, Mein Regiment, Klar zum Gefecht und Admiral der Luft an fünfter Position. Ist so eine Feststellung zu treffen "ewig-gestrig"? Ist es antiquiert? Ja schlimmer noch: im unterstellten Wunsch nach Restaurierung Deutschlands einstiger Größe - revanchistisch, volksverhetzend, kriegstreiberisch? Vielleicht auch das, wenn einem Militärmarsch allein so viel Kraft und Macht innewohnt, wie es Leute, die dem Genre (in der Regel wegen anders ausgeprägter Hörgewohnheit) mit äußerstem Vorbehalt gegenüberstehen, sehr häufig meinen, dass sie innewohnt und wovor sie unendliche Angst haben. Dann nämlich würde bereits das simple (auch versehentliche) Anklicken eines Militärmarsches (oder eines vom Militär gespielten Marsches) bereits das Potential des Ausbruchs des III. Weltkriegs beinhalten. Der Uploader hätte sich somit bereits im Vorfeld eines schlimmen Verbrechens, mindestens eines abstrakten Gefährdungsdeliktes, schuldig gemacht, nämlich wenn zu beweisen ist, dass jemals in der Historie ein von einem Militärorchester gespieltes Stück von der Tragweite her einen Krieg auszulösen im Stande war. Stets war es umgedreht. Im Krieg wie im Frieden wurden zu besonderen Ereignissen (im Kriege können es nun auch geschlagene Schlachten mit unsäglich viel Blutvergießen sein) die passende Musik (für die Soldaten) hinzugeschrieben. Zumeist kurze Bewegungsstücke, die wir wegen Ihrer Titel (oft wie Programm) vielleicht entfernt der sogenannten Programmmusik zuordnen dürfen. Waren diese Stücke gefällig und fanden einen größeren Widerhall, so wurden sie irgandwann auch volkstümlich bis hin zur "volksnahen" Ersatzhymne. Beispielsweise der Radezky-Marsch in unserem Nachbarland Österreich. Auch das Teike-Stück: "Alte Kameraden" hätte ein gewisses Potential dazu. Aber es ist dank einer Aufnahme in die während der NAZI-Herrschaft in Deutschland gültige "Heeresmarsch-Sammlung" im Jahre 1939 "verbrannt". Das heißt: so gut in einem marschkompositorischen Sinne ein Stück auch immer ist, hat es ein "Geschmäckle", dann verflüchtigt sich dieses nicht einfach durch noch so gute Beschwörungsformeln. [only for education as a stimulus for new works (fair use)]