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Dino Toppmöller ist weg – aber Eintracht Frankfurts Problem bleibt. Sportvorstand Markus Krösche hat den Klub zur Verkaufsplattform gemacht. Der Preis: ein Kader ohne belastbare Achse, der bei Druck kippt. Peter Ahrens (Der Spiegel) über ein strukturelles Defizit. ▶️ Warum das wichtig ist: Eintracht Frankfurt hat sich von Trainer Dino Toppmöller getrennt – eine Entscheidung, die sportlich nachvollziehbar war, das eigentliche Problem des Klubs aber nicht löst. Peter Ahrens vom Spiegel analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum die Entlassung wie der Versuch wirkt, ein strukturelles Defizit personell zu beheben. Die Eintracht hat unter Sportvorstand Markus Krösche ein Modell etabliert, das auf regelmäßige Verkäufe der besten Spieler setzt – wirtschaftlich erfolgreich, sportlich aber mit klaren Grenzen. Dem Kader fehlt eine belastbare Achse, insbesondere im defensiven Mittelfeld, die Fehler auffängt und das Spiel stabilisiert. Unter Idealbedingungen funktioniert das Team, doch sobald Druck entsteht oder mehrere Leistungsträger schwächeln, kippt die Mannschaft. Die Gegentorflut in der Bundesliga ist Symptom dieser Fragilität, nicht allein Folge taktischer Fehler des Trainers. Wer immer wieder Führungsspieler abgibt, verliert Automatismen, Identifikation und Verlässlichkeit – Qualitäten, die sich nicht durch Tempo und Marktwert ersetzen lassen. – Die Entlassung von Dino Toppmöller wird im Talk als Versuch beschrieben, ein strukturelles Problem personell zu lösen. – Eintracht Frankfurt fehlt laut Peter Ahrens eine belastbare Achse im Zentrum, die Ordnung herstellt und Fehler auffängt. – Der Kader wird als Team charakterisiert, das unter Idealbedingungen funktioniert, aber keinen Puffer besitzt, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. – Das regelmäßige Verkaufen der besten Spieler wird als Ursache für den Verlust von Führung, Automatismen und Identifikation benannt. – Sportvorstand Markus Krösche hat den Klub wirtschaftlich stark gemacht, doch das Verkaufsmodell zeigt laut Ahrens sportliche Grenzen. – Die Toppmöller-Entlassung wird nicht als Befreiungsschlag eingeordnet, sondern als Symptom eines tieferliegenden Problems in der Kaderstruktur. Foto: IMAGO/Jan Huebner 00:00 Trainer raus, Problem bleibt 03:20 War die Toppmöller-Entlassung alternativlos? 07:10 Gegentorflut als Symptom, nicht als Ursache 11:30 Trainerfehler oder strukturelles Problem? 15:40 Der Kader: gut unter Idealbedingungen, fragil im Ernstfall 19:10 Verkauf der Besten: Identifikation und Ziele haben ihren Preis 22:50 Markus Krösche und die Grenzen des Modells 26:20 Die Trainerfrage als Schicksalsfrage für den Klub 29:10 Was sich strukturell ändern muss ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga