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Max Josef Metzger hat sich mutig und selbstlos gegen ein menschenverachtendes Regime gestellt. Er ist für den Frieden und die Menschenwürde eingetreten. Er selbst hatte auch den Wahnsinn des Ersten Weltkriegs an vorderster Front miterlebt. Je länger dieser Krieg sich hinzog, desto mehr hinterfragte er ihn und kam zu dem Entschluss, dass der Krieg nicht Gottes Willen sein könne. Daraus resultierte sein Einsatz für die Völkerverständigung. Damit ist er ein großes Vorbild für uns, für alle Christinnen und Christen geworden. Angesichts einer zunehmend zerrissenen Welt, ihren Kriegen und kriegerischen Konflikten brauchen wir solche Vorbilder. Der Gedanke des Friedens war auch die Grundlage für Max Josef Metzgers Engagement für das Miteinander der Konfessionen, für die Ökumene. Und um den Frieden innerhalb der Gesellschaft zu erreichen setze er auf die gelebte Nächstenliebe. Insofern ist er auch ein Wegbereiter der Caritas. Denken wir an seine Arbeit für Arme und Notleidende, Wohnungslose, Suchtkranke. Vieles hat er in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband umgesetzt. Mit Max Josef Metzger spricht die Kirche eine Person selig, die nicht ohne Ecken und Kanten war. Für seine Meinung konnte er gerade in jungen Jahren durchaus vehement eintreten. Aber er hat dazugelernt. Und die Kirche, deren offizielle Vertreter ihn zu Lebzeiten teilweise wegen seiner extremen Positionen abgelehnt haben, anerkennen heute seine tiefe Hingabe zu Christus und ehren ihn für seinen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Christinnen und Christen werden zu irdischen Lebzeiten nie perfekt sein, aber sie sollen ein Leben lang nach dem Höheren streben. Das zeigt sich gerade im Leben von Max Josef Metzger. Seine Begabungen und seine prophetische Haltung verweisen uns als Glaubensgemeinschaft darauf, die vielfältigen Charismen und Talente in den eigenen Reihen zu entdecken und diese in Kirche und Gesellschaft einzubringen. Die Seligsprechung Metzgers ist ein starkes Bekenntnis unserer Kirche, diese Welt mitzugestalten, in dem wir mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehen und zugleich - rückgebunden in der Liebe Jesu Christi - den Blick zum Himmel offenhalten. Eine solche Haltung gibt Orientierung, auch in schwierigen Lebenssituationen. Deshalb hoffe ich, dass das Lebenszeugnis von Max Josef Metzger und sein Einsatz für den Frieden und die Einheit der Kirche durch die Seligsprechung weite Verbreitung findet und für viele zum Ansporn wird, das eigene Leben tiefer in Christus zu verankern.