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Im Laufe des 19. Jahrhunderts erfuhr die alte Weber- und Bleichstadt Chemnitz einen ungeahnten industriellen Aufschwung. Die Bevölkerung entwickelte sich explosionsartig und die Zahl der Einwohner wuchs binnen kurzer Zeit auf 320 000 an. Damit einhergehend stieg auch die Sterblichkeitsrate, sodass die damaligen kirchlichen Friedhöfe bald nicht mehr aufnahmefähig waren. Der Ausbruch der Cholera 1866 beschleunigte die Gedanken zur Anlegung eines städtischen Zentralfriedhofes ohne konfessionellen Anspruch der Kirche. Im Jahr 1864 begannen der Rat und die Stadtverordneten sich mit der Anlage eines großen, überkonfessionellen Gemeindefriedhofes zu beschäftigen. Zwei Plätze zog man dafür in Betracht: Der Zeisigwald und ein angrenzendes Hospitalfeld sowie der schließlich realisierte Standort auf dem Bernsdorfer Stadtgut mit dem sich nach dem Reichenhainer Weg erstreckenden alten Exerzierplatz. Bei einem Preisausschreiben zur Gestaltung des Friedhofes erhielt der Handelsgärtner Peters aus Leipzig den 1. Preis. Den 2. Preis erhielt der Architekt Hermann aus Johanngeorgenstadt. Aus beiden Plänen entstand schließlich ein 3. Entwurf, den der Handelsgärtner Peters ausführte. Im Frühjahr 1871 begannen die Arbeiten am Städischen Friedhof. In den Jahren 1872/73 begann man mit dem Bau der Leichenhalle, der Redehalle, den Beamtenwohnungen und den Eingangspforten an der Reichenhainer Straße. Die Herstellungskosten beliefen sich auf 322.059,71 RM. Am 28. April 1874 fand - nach Jahren der harten Arbeit - die Weihefeier durch den Vizebürgermeister Vetters mit anschließender erster Beerdigung statt. Das erste Grab öffnete sich der am 25. April 1874 im Alter von 33 Jahren verstorbenen Rosalie Fiedler geb. Andrä, auf Kosten der Stadt. Zur Eröffnung des Friedhofs belief sich die Gesamtfläche auf 95.716 m² mit 31 Grababteilungen. Erweitert wurde der Friedhof später in zwei Abschnitten: Abteilung 32 bis 44 und Abteilung 45 bis 67. Heute umfasst der Städtische Friedhof Chemnitz 30,8 Hektar. https://www.friedhof-chemnitz.de/de/U... Bei einem Besuch des Städischen Friedhofs finden sich immer wieder historische Grabanlagen, die als Denkmäler für Kriegsopfer angelegt sind oder unter deren Grabstein bekannte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. https://www.friedhof-chemnitz.de/de/U... Die 4,10 Meter hohe Christus-Statue aus weißem Marmor befindet sich auf der Freifläche zwischen der Feier- und der Leichenhalle. Durch Stiftungen sowie Mittel von 68 Kirchenvorständen wurden im Jahre 1901 13.750 Mark für ein Monument auf dem Neuen Friedhof gesammelt. Zwischen Sockel und Sims steht ein Text aus dem Johannesevangelium Kapitel 14 Vers 19: „Ich lebe und Ihr sollt auch leben“. Die Statue des Bildhauers Richard König wurde am 2. Oktober 1904 enthüllt. Musik: Ronald Kah https://ronaldkah.de/