У нас вы можете посмотреть бесплатно Hugo Wolf: Heimweh – Marie Seidler (Mezzosopran) & Markus Hadulla (Klavier), 14.04.2018 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Lied der Woche 45: Mit dem "Lied der Woche" veröffentlichen wir jede Woche ein neues Lied aus unserer Reihe "Der ganze Hugo Wolf" auf unseren Plattformen (Youtube, Facebook) sowie auf unserer Webseite www.ihwa.de. Ergänzt wird der musikalisch-visuelle Genuss um Informationen rund um dieses Lied von Hugo Wolf, sodass hier nach und nach eine umfassende und informative Mediathek der Lieder unseres Namenspatrons entsteht. Wir wünschen viel Freude damit! https://www.ihwa.de/song-knowledge/be... Das Video entstand im Rahmen der Reihe "Der ganze Hugo Wolf" am 14. April 2018 im Hospitalhof Stuttgart (Der ganze Hugo Wolf VI). LIEDTEXT Anders wird die Welt mit jedem Schritt, Den ich weiter von der Liebsten mache; Mein Herz, das will nicht weiter mit. Hier scheint die Sonne kalt ins Land, Hier däucht mir Alles unbekannt, Sogar die Blumen am Bache! Hat jede Sache So fremd eine Miene, so falsch ein Gesicht. Das Bächlein murmelt wohl und spricht: Armer Knabe, komm bei mir vorüber, Siehst auch hier Vergissmeinnicht! – Ja, die sind schön an jedem Ort, Aber nicht wie dort. Fort, nur fort! Die Augen gehn mir über! TEXTDICHTER: Eduard Mörike (1804–1875) KOMPOSITIONSJAHR: 1888 INFOTEXT von Susan Youens (deutsche Übersetzung: Bertram Kottmann): Heimweh als literarisches Thema kennt man aus der Folklore und aus der Poesie des 18. Jahrhunderts über Schweizer Söldner, die sich nach der Heimat sehnen. Heimweh ist Mörikes Variation über dieses Thema, mit seinem Burschen, der das Fernsein von seiner Geliebten und die Fremdartigkeit von allem um ihn herum beklagt. Ein an Die schöne Müllerin erinnernder Bach bittet ihn, die Vergissmeinnicht an seinem Ufer zu betrachten, doch der Bursche kann nicht getröstet werden. Wolf lässt hier durchweg ein trauriges, langsames, daktylisches Rhythmusmuster anklingen. Homesickness as a literary theme is familiar from folklore and from 18th-century poetry about Swiss mercenaries abroad longing for their native land. Heimweh is Mörike’s variation on this theme, with its lad lamenting the distance from his beloved and the strangeness of everything around him. A Die schöne Müllerin-like brook bids him look at the forget-me-nots on its bank, but the lad cannot be consoled. Wolf sounds a mournful, slow, dactylic rhythmic pattern throughout.