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Immer wieder verbreitete sich im 19. Jahrhundert eine alte antisemitische Legende: Juden würden in geheimen Ritualen das Blut christlicher Opfer für religiöse Zwecke verwenden. Mysteriöse Tötungsdelikte hatten Gerüchte über vermeintliche „Ritualmorde“ zur Folge, zuweilen kam es deswegen zu Ausschreitungen gegen Juden – und nicht selten spielten solche Spekulationen eine Rolle in polizeilichen Ermittlungen und in Gerichtsprozessen. Wie ist es aber zu erklären, dass derartige – von einer aufgeklärten Öffentlichkeit schon damals als abstrus bezeichnete – Legenden eine solche Wirkung entfalteten? Welche Folgen hatte dies für Ermittlungen und Strafverfahren? Am Beispiel von zwei spektakulären Prozessen im Deutschen Kaiserreich und in der Habsburgermonarchie werden in dem Vortrag „Ritualmorde“ vor Gericht analysiert. Aus diesen Fällen lassen sich auch – über offensichtliche Parallelen zu den von QAnon und ähnlichen Gruppen verbreiteten Legenden hinaus – Erkenntnisse für die Gegenwart ableiten: Denn wie haltlose Verschwörungstheorien in Teilen der Gesellschaft Akzeptanz finden, ist an den historischen Beispielen gut erkennbar. Eine Vortrag in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie dem Integrationsbüro der Stadt Bad Homburg v.d.H.