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Virtuelle Indie-Band aus Aachen [verse 1] Alle Tiere sind liebenswerte Geschöpfe, sag ich leise, fast wie ein Gebet. Ich lehne Tierleid ab, wirklich, ich mein das ernst, nicht nur im Netz. Warum soll ich sie essen, wenn sie fühlen, wenn sie sehn? Warum sollen sie bezahlen für das, was wir bequem finden schön? [Pre-Chorus] Doch draußen hungern Millionen, es fehlt an Brot, an Licht, an Zeit, und wir steh’n hier mit Hafermilch und diskutier’n Moral im Kreis. [chorus] In der WG ist alles vegan, Fleisch ist schlimmer als Gift. Ich will dazugehören, will nicht auffallen, also mach ich mit, auch wenn was in mir driftet. Zwischen richtig und richtig gemeint, zwischen Schuld und Ideal, ich such meinen Platz in dieser lauten Moral. [verse 2] Instagram sagt: Iss sauber, iss gut, rette die Welt mit jedem Biss. Ich nicke, während ich mich frage, ob das nicht auch ein Luxus ist. Wenn Tiere frei sind, gesund und wach, wenn sie leben, nicht nur bestehn – darf ich dann wirklich nichts von ihnen nehmen? Oder ist das zu bequem gedacht, zu schön? [Pre-Chorus] Milch, Eier, Honig, Wolle im Licht, nicht aus Fabriken, nicht aus Gier. Ist Moral wirklich schwarz und weiß oder verlieren wir uns hier? [chorus] In der WG ist alles vegan, und ich lern schnell, wie man schweigt. Sag nichts Falsches, stell keine Fragen, weil Zugehörigkeit so viel wiegt. Ich ess, was auf den Tisch hier kommt, doch mein Kopf bleibt nicht still, zwischen Haltung und Zweifel und dem Wunsch, dass ich fühlen darf, was ich will. [Bridge] Vielleicht geht’s nicht um Label und Reinheit, nicht um Likes und Regeln aus Stein. Vielleicht geht’s um Verantwortung, und darum, ehrlich zu sein. Nicht alles schlucken, nicht alles verurteilen, nicht jede Antwort sofort parat. Ich bin jung, ich such noch, und das ist vielleicht mein radikalster Akt. [chorus (final)] In der WG ist alles vegan, und ich bin Teil von dem Wir. Doch ich wünsch mir ’ne Welt, wo Fragen erlaubt sind – auch in mir. Wo Tiere gut leben, Menschen satt sind und Moral nicht trennt, sondern fragt. Ich bleib hier, ich denk weiter, Gen Z – und noch nicht fertig gesagt. [Outro] Alle Tiere sind liebenswerte Geschöpfe, das glaub ich immer noch. Die Antwort ist kompliziert, und ich bin okay damit… noch.