У нас вы можете посмотреть бесплатно 31.01.–01.02.2026: Blickwechsel in der Ruine или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Um für die kommende Brutsaison noch bessere Einblicke zu erhalten, haben wir unsere Cam 3 von der Wiese zurück in die Ruine verlegt. Sie hängt nun wieder an ihrem gewohnten Platz in einem Fensterrahmen der zweiten Etage. Und kaum ist sie installiert, eröffnet sie uns auch schon äußerst interessante Einblicke: In der grasbewachsenen Nische direkt daneben hat die Nilgans bereits sieben Eier gelegt. Für die Dauer unserer Arbeiten hat die Gänsemutter das Nest verlassen, doch wir konnten das Paar die ganze Zeit über um uns herum fliegen und laut quakend beobachten. Kurz nach sechs Uhr am Abend fliegt schließlich auch der erste Uhu in die Ruine ein – es ist Tristan, der nach seiner Partnerin ruft. Er versucht es von den Mauern, vom Baugerüst und sogar vom Wetterhahn aus. Eine gute halbe Stunde später wird sein Rufen erhört. Isolde meldet sich, während Tristan bereits in der Brutnische von 2025 herumräumt und dort Ordnung schafft (2:25). Die Dame des Hauses kommentiert das Geschehen von oben. Anschließend fliegen beide hinüber ins Baugerüst. Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich der Umbau unserer Kamera gelohnt hat: Cam 3 blickt nun zwischen die Gerüstplanken auf die gegenüberliegende Seite. Und tatsächlich – auch dort sind die Uhus bereits aktiv und arbeiten an einer Nistmulde, diesmal am Brutplatz von 2024 (3:45). Beide Eulen wühlen im ausgescharrten Substrat, und Isolde legt sich zur Probe hinein. Im weiteren Verlauf der Nacht zeigen sich Tristan und Isolde mehrmals an der gegenüberliegenden Giebelwand. Um Viertel nach vier kommt es dort zur ersten Begattung, die unsere Cam 4 gerade noch einfangen kann (10:20). Um kurz vor halb sechs sind die Uhus erneut auf dem Giebel gegenüber zu sehen, und dort folgt die nächste Paarung (11:50) – diesmal deutlich vor der Kamera. Offenbar gab es zuvor auch ein Beutegeschenk, denn Isolde bringt nach der Begattung eine Ratte hinüber zu ihrem Rupfplatz oben im großen Turm. Sie frisst eine ganze Weile (13:20), legt eine kurze Pause ein und kehrt um kurz vor sieben zurück. Tristan nutzt die Gelegenheit für einen weiteren Paarungsversuch (14:45) , anschließend verschlingt Isolde den restlichen Teil der Beute vollständig. Noch vor halb acht verabschieden sich beide Uhus aus der Ruine, und unsere Kameras schalten in den Tageslichtmodus. Und kaum ist das geschehen, kehrt pünktlich gegen acht Uhr die Gänsemutter zu ihrem Gelege zurück und legt sich erneut auf ihre Eier. So endet diese Nacht mit einem bemerkenswerten Nebeneinander: Während die Uhus ihre Brutplätze prüfen, gestalten und nutzen, beginnt nur wenige Meter entfernt bereits das nächste Kapitel im Leben ihrer gefiederten Nachbarn – ein Zusammenspiel, das für die kommenden Wochen spannende Beobachtungen verspricht. -- Musik: "Unexpected Connection (Strategy, Risk)" von Grand_Project, lizensiert unter der Pixabay License