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Das vor über dreihundert Jahren fertiggestellt Schloss „ob Pommersfelden“ gilt lt. der Zeitschrift Merian als eine der grandiosesten Schlossanlagen Deutschlands. Erbaut wurde es zwischen 1711 und 1718 von dem Bamberger Fürstbischof und amtierenden Kurfürsten von Mainz Lothar Franz von Schönborn als private Sommerresidenz. Schönborn hatte in der Nähe ein Wasserschloss geerbt, das aber seinen Repräsentationsbedürfnissen nicht genügte. Ein Grund für den Bau von Schloss Weißenstein soll auch gewesen sein, dass Schönborn die von ihm erweiterte Neue Residenz in Bamberg zu popelig ausgefallen war. Als es im Zuge der Machtausdehnung Napoleons zur Säkularisation kam und die Bischöfe aus ihren Residenzen vertrieben wurden, blieb Schloss Weißenstein im Besitz der Familie Schönborn. Bis heute ist die Anlage Eigentum der Nachfahren des Fürstbischofs. Leitender Baumeister war Johann Dientzenhofer. Ihm zur Seite standen Maximilian von Welsch für den Marstall und Lucas von Hildebrandt, Architekt des Oberen Belvederes in Wien. Dabei verstand es Lothar Franz selbst bestens, Architekturpläne zu lesen und Tragfähigkeitsberechnungen durchzuführen. Vorschläge des berühmten Wiener Baumeisters Hildebrandt zur Gestaltung der prächtigen Stiege akzeptierte er nur, solange dieser sich an den vorgefertigten Entwurf des Fürstbischof hielt. Böse Zungen behaupten, Lothar Franz habe die Baupläne gründlicher studiert, als die Bibel. Er sei vom „Bauwurmb“ besessen, sagte der Fürstbischof über sich selbst. Zwei Seitenflügel mit quadratischen Eckpavillons umschließen einen Ehrenhof. Im Mittelteil befinden sich das prächtige Stiegenhaus und der Marmorsaal. Wegen der ausladenden Treppenanlage musste Dientzenhofer den Mitteltrakt besonders tief planen. Die doppelläufige symmetrische Treppe führt auf eine umlaufende Galerie. Darüber befindet sich ein Arkadengeschoß. Säulen, Plastiken und Stuckaturen schmücken das Stiegenhaus. Je zwei Putti halten die Lampen. Abgeschlossen wird der kubusförmige Raum durch ein prachtvolles Deckenfresko von Johann Rudolf Byss. Das Motto des Bildes lautet: „Wie die Sonne die Welt, so zieret die Tugend den Menschen.“ Vom Vestibül im piano nobile gelangt man in den doppelstöckigen Marmorsaal. Der Raum ist durch zartrosa Pilaster und Säulen aus Stuckmarmor gegliedert. Die Wände dazwischen kontrastieren dazu mit ihrem lichten Türkis. Rundfenster im oberen Teil verstärken den Lichteinfall. Darüber schwebt das Fresko des Malers Michael Rottmayer: “Aurora vertreibt die Mächte der Finsternis.“ Ein besonderes Glanzstück ist das Spiegelkabinett mit einer kostbaren Täfelung, den für die damalige Zeit ungewöhnlich großen Spiegeln. Der prachtvolle Fußboden ist mit Marketerien des Ebenisten Ferdinand Plitzner. Komplettiert wird die Einrichtung durch eine Fülle von Porzellan aus Fernsost. Der besondere Stolz des Bauherrn galt der Sala terrena, einem von Franceso Marchini als Muschelgrotte ausgestalteten Gartensaal im Erdgeschoss. Eine einzigartige Gemäldesammlung von Künstlern wie Peter Paul Rubens, Anthony van Dyck, Tintoretto und vielen anderen Alten Meistern findet sich in der Großen Galerie. https://www.schoenborn.de/schloss-wei... Fotos: K. Weinstock; Von D.j.mueller 20:07, 29 July 2007 (UTC) - Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index...