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Die sexistische Fotografie von Newton und Bourdin wird abgelöst durch einen neuen Aspekt: Natürlichkeit. Peter Lindbergh ist bekannt für seine schwarzweiß Portraits in der Modefotografie, die die Persönlichkeit und Natürlichkeit der Frauen suchen. Er ist gute Freund, der die Models persönlich aussucht und sie zu den "Supermodels" macht. Das gelingt ihm in den großen Magazinen Vogue und Harper´s Bazaar durch klassische Individualportraits, die Gesichter inszenieren. Die "echte" Modefotografie findet aber schon längst in den neuen Magazinen statt, die Subkultur und Lifestyle nach vorn stellen. Hier sieht man auch die ersten SuperfotografInnen der neuen Generation, wie Jürgen Teller oder Wolfgang Tillmanns. Für mich ist Corinne Day, die entscheidende Fotografin dieser neuen, wirklich authentischen Sicht auf die Frau, die Mode und auch alle anderen. Sie bricht wie Lindbergh mit der übertriebenen Modefotografie. “It was something so deep inside, being a model and hating the way I was made up. The photographer always made me into someone I wasn’t. I wanted to go in the opposite direction.” Corinne Day sind zwar ein viertel Jahrhundert alt, liefern aber das, was heute noch Bestand hat: echte Menschen mit echter Kleidung in echter Umgebung, ohne dabei perfekt zu sein. Auch Diversity kommt in den neuen Magazinen wie ID, The Face, Dazed, Purple Fashion vor und zeigt eine realistischere Welt und haben so vor 25 Jahren schon gezeigt, dass Modefotografie, wie sie 100 Jahre lang verstanden und gezeigt wird, strukturell antidivers, rasssistisch und sexistisch ist. POC finden in den klassischen Magazinen nicht statt, sie werden ausgegrenzt. Erst vor 10 Jahren beginnen die Modemagazine POC zu repräsentieren und das bis heute geltende Schönheitsideal, das die europäische Frau ist, in Frage zu stellen. Die Vogue ist dabei eine der letzten Magazine, die den strukturellen Rassismus bei sich erkennt (2020). Den Turn verdanken wir BPOC Frauen aus dem Modebuisness, die seit langem für Diversity in der Modefotografie und Modeindustrie aufgestanden sind. Vielleicht ist die Feststellung, des Rassismus in der Modefotografie der deutlichste Beleg dafür, dass Modefotografie einen gewaltigen Impact auf die Vorstellungen der Gesellschaft hat. Vielleicht ist sie sogar der größte Faktor für ein Selbstbild der Menschen unserer Gesellschaft. Es wäre nun zu erwarten, dass die Modefotografie es ebenso vermag, dieses rassistische, sexistische und antidiverse Ideal der Frau, der Gesellschaft, der Schönheit von Menschen zu zerstören, so wie sie es geschaffen hat, um nun eine diverse Welt vorzustellen und deren Schönheit zu akzeptieren und zu bezeichnen. Literatur u. a.: Peter Lindbergh. A Different Vision on Fashion Photography, Taschen, 2019 • Peter Lindbergh und die Vogue: Authentizit... Peter Lindbergh - Poet des Glamours, 1993 • Peter Lindbergh - Poet des Glamours [1993 ... @therealpeterlindbergh Corinne Day https://www.corinneday.co.uk/ Corinne Day Diary, Kruse Verlag, 2000 Tyler Mitchell @tylersphotos Black Fashion Models | Three Generations Discuss Diversity, 2017 • Black Fashion Models | Three Generations D... Reynolds, M: Supreme Models: Iconic Black Women Who Revolutionized Fashion, 2019 Sargent, A: New Black Vanguard: Photography Between Art and Fashion, 2019 @houseofstlaurenteurope http://www.thehouseofmelody.com/ (House of Saint Laurent) / marriucia https://www.vogue.de/mode/artikel/int...