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Kapitel: 00:00 Drohnenflug (Erster Teil) 01:05 Wanderung zur Veste Otzberg 07:27 Drohnenflug (Zweiter Teil) Gefilmt mit: GoPro Hero 9 (Actioncam) DJI Mini2 (Drohne) Die Veste Otzberg (Hessen) wurde auf dem Gipfel des Otzberges im Odenwald in 367,9 m ü. NHN errichtet. An dessen Nordhang befindet sich der Ort Hering im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg, der aus der Vorburg bzw. der Burgmannensiedlung hervorgegangen ist. Die Geschichte von Burg und Ort ist deshalb eng miteinander verknüpft. Das Wahrzeichen der Veste Otzberg ist ihr gedrungener, hell verputzter Bergfried. „Weiße Rübe“ nennt ihn der Volksmund. Der Basaltkegel, auf dem die ehemalige Festung thront, ist im flachen Umland gut zu sehen. Vom Bergfried wiederum geht der Blick ringsum in den Odenwald, nach Frankfurt und in den Taunus. Geschichte: Knapp 25 Kilometer südöstlich von Darmstadt liegt die 1231 urkundlich erstmals erwähnte Veste Otzberg auf einem Basaltkegel des Vorderen Odenwaldes. Der ovale Grundriss des Baus entspricht der Form des Berges. Errichtet wurde die Anlage nach 1220 durch die Reichsabtei Fulda, wechselte in den folgenden Jahrhunderten aber mehrfach den Besitzer. In der von Klein- und Kleinststaaterei geprägten Region diente sie je nach Herrschaftsverhältnissen auch dem Pfalzgrafen bei Rhein und den Grafen von Hanau als Festung zur Sicherung ihrer Macht und Besitzungen. Das Wort „Veste“ stammt von dem mittelhochdeutschen Begriff „veste“ für „fest“ ab und bedeutet nichts anderes als Festung. Im Unterschied zu Burgen, die von der Besitzerfamilie bewohnt wurden, war Otzberg von Burgmannen besetzt, die von der jeweiligen Herrschaft mit der Sicherung und Verteidigung der Burg betraut waren. Bis zum Beginn des 30-jährigen Krieges 1618 war die Veste Otzberg mehrfach erweitert und ausgebaut worden. Gegen die Belagerung durch Truppen der katholischen Liga konnte die Festung nicht standhalten, ihre Besatzung kapitulierte 1622. Ab 1803 gehörte die Burg endgültig zu Hessen-Darmstadt, ihre Gebäude dienten als Kaserne und Staatsgefängnis. 1826 wurden zahlreiche Bauten abgebrochen, die Festung verfiel. Im gesamten Umland ist die zwischen Groß-Umstadt und Reinheim auf einem Berg stehende Burganlage leicht auszumachen. Das liegt in erster Linie an dem auffälligen weißen Bergfried, der auch als Weiße Rübe bezeichnet wird. Im Umkehrschluss ist deshalb auch die Aussicht von der Weißen Rübe sehr gut. Doch der Besuch der ursprünglich im 12. und 13. Jahrhundert errichteten und ab 1511 mittels einer doppelten Ringmauern zur Festung ausgebauten Burg lohnt sich nicht nur wegen des guten Fernblicks. Es gibt nämlich hier noch viel mehr zu sehen. Dazu gehören auch die Festungsmauern, die einen Einblick darüber geben, wie man sich nach der Erfindung von Feuerwaffen gegen diese zu schützen gedachte. Man kann sie auf einem rund um die Burg führenden Weg betrachten. Aber auch die Besichtigung des Burgmuseums lohnt sich. Eine sogenannte Zeitstraße zeigt hier die Geschichte der Burg vom Jahr 766 an bis um 1900. Anschließend können die Gäste in der Burgschänke einkehren. Ansonsten ist noch erwähnenswert, dass der an der Burg liegende Ort Hering aus der ehemaligen Vorburg entstanden ist. Deshalb existieren hier auch noch Reste der einstigen Ummauerung. Außerdem ist auf dem Weg vom Parkplatz zur Veste ein aus Säulenbasalt bestehender Felsen zu sehen. Der heute 367 Meter hohe Otzberg ist nämlich das Überbleibsel eines vor circa 35-20 Millionen Jahren tätigen Vulkans. Adresse: Burgweg 28, 64853 Otzberg Telefon: 04906 17292620 Eröffnet: 1231 Erhaltungszustand: Erhalten mit Ausnahme der Kaserne/Kemenate