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8. Folge - Erstausstrahlung: 13. September 1977 Comedy-Handlungen: Helga bereitet Forelle blau zu Der Fahrstuhl funktioniert nicht und belästigt damit Cindy und Bert Interpret Lied 1 Flying Saucers Keep on coming 2 Siw Inger Warum kann ich nicht die andere sein? 3 Kevin Johnson Rock ’n Roll (I gave you all the best Years of my Life) 4 Cindy & Bert Rosen aus Rhodos 5 Hot Chocolate So you win again 6 Freya & Bernd Wippich Schlaf, mein Kind 7 Chanter Sisters Dance dance 8 Lucifer Selfpity 9 Disco Fritz and his Sauerkrauts Das Jodel-Ding „Plattenküche“ ist eine Musik- und Comedyshow, die in der Bundesrepublik Deutschland vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) produziert wurde. Die Sendung lief zuerst im Dritten Programm des WDR und später im Ersten (ARD). Die erste Folge lief am 23. Februar 1976. Die Laufzeit jeder Folge betrug etwa 45 Minuten. Die Idee stammt von Rolf Spinrads, produziert wurde unter anderem unter der Regie von Klaudi Fröhlich. Der Name „Plattenküche“ spielt ironisch auf die Küche („Kochstudio“) an – Helga Feddersen etwa backte während der Sendung in Szenen Pfannkuchen, die dann „gegessen“ wurden. Ursprünglich war die „Plattenküche“ im Turnus alle zwei Monate geplant, später lief sie dann monatlich. Geplant war eine Musik- und Unterhaltungsshow mit aktuellen Hits, eingebettet in eine satirische Rahmenhandlung voller Slapstick, Nonsens-Humor und "spontanen" Gags. Die Show knüpft stilistisch an niederländische Vorbilder wie Van Oekel’s Discohoek an, bei denen ebenfalls Musik-Acts durch Comedy-Sketche unterbrochen wurden. In der Plattenküche traten Musikstars auf — nationale und internationale — mit ihren damals aktuellen Hits. Gleichzeitig wird eine skurrile Rahmenhandlung gezeigt, die in Büro- bzw. Produktions-Motiven spielt: Moderatoren, Sekretärinnen, Regisseure, Pförtner etc. Die Namen der Protagonisten waren zweideutig und spielten teilweise auf echte an der Produktion beteiligten Personen an. Beispiele: Der Regisseur „Spinelli“ (als Figur) war eine Anspielung auf Rolf Spinrads, Dr. Moser als Unterhaltungschef, Sekretärinnen wie Beate oder Evi Finger oder andere mehr oder wenioger zwielichtige Gestalten. Das Ganze war oft absurd inszeniert: Explosionen, Go-Go-Tänzerinnen, Missgeschicke, Grimassen — die Show präsentierte sich bewusst chaotisch und von Unterhaltungswert geprägt statt rein musikalisch seriös. Die Hauptmoderation übernahmen damals schon recht bekannte Showgrößen: Helga Feddersen war 1975 schon recht bekannt als Schauspielerin, Autorin und Komikerin. Frank Zander hatte schon einige Hits wie "Ich trink’ auf dein Wohl, Marie" oder "Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein". Rainer Basedow spielte den Regisseur Spinelli (bis 1977), Benno Swienty länzte in der Rolle des Dr. Moser. Später kamen Kollegen wie Karl Dall als Kantinenkoch Karl Toffel und Tom Deininger als Norbert Nagel zum Team. Insgesamt liefen zwischen 1976 und 1980 insgesamt 28 reguläre Folgen sowie eine „Extra“-Ausgabe. Die „Plattenküche“ war in Nordrhein-Westfalen schnell ein „Straßenfeger“ — eine Show, über die gesprochen wurde. In der ARD erreichte die Sendung laut Frank Zander bei DAS im NDR bis zu 25 Millionen Zuschauer. Die Mischung aus Musik und anarchischem Humor war für das deutsche Fernsehen jener Zeit ungewöhnlich. Stars mussten häufig damit rechnen, inmitten von Slapstick oder Tanzgruppen aufzutreten — der Fokus war nicht nur auf der Musik. Gleichzeitig gab es Kritik: Manche Zuschauer und Medien empfanden die Sendung als „platt“, sexistisch oder geschmacklos. Dennoch hatte sie starken Einfluss auf Plattenverkäufe und den Zeitgeist — eine der wenigen deutschsprachigen Shows jener Zeit, die bewusst Grenzen verschob. Musikacts wurden nicht nur gezeigt, sondern teils humoristisch „eingebettet“ in die Rahmenhandlung. Der kreative Ansatz lautet: Chaos statt Hochglanz, Gag statt reiner Performance. Die dazu verwendeten Stilmittel waren zum Beispiel Explosionen, Go-Go Tänzerinnen und skurrile Nebenfiguren. Über die Jahre wurde „Plattenküche“ in der Öffentlichkeit als Kult bezeichnet. Beispielsweise lief 2019 eine Dokumentation mit dem Titel „Chaos im Dritten - Die legendäre Plattenküche“ beim WDR 2019: • Chaos im Dritten: Die legendäre Plattenküc... Oder auch hier die "Lachgeschichten" über die Show: • Lachgeschichten: Plattenküche (2011) DVD‐Boxen mit Best-Of („Das war Kult – Das Beste aus Plattenküche“) wurden auf den Markt gebracht. Die „Plattenküche“ steht symbolisch für eine Phase, in der Musikshows sich zu Unterhaltungsplattformen wandelten: nicht mehr nur Auftritte, sondern Show im weiteren Sinn. Die Sendung schlug eine Brücke zwischen traditionellen Hitparaden und modernen Showformaten mit Comedy-Elementen.Zudem ist sie ein Spiegel der 1970er-Jahre: visuelle Gestaltung, Musikstil, Mode, Humor – all das spiegelt jene Zeit, auch wenn mit einem Augenzwinkern. Ihre Nachfolgesendungen waren zum Beispiel Bananas und Känguru.