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Martin Schmeding spielt an der E. F. Walcker Orgel von 1884 in der St. Annen-Kirche in Annaberg-Buchholz die Suite e-Moll für Orgel von Max Reger (1873-1916). I. Introduktion und Fuge 00:00 Introduktion 02:25 Fuge 14:34 II. Adagio assai 22:36 III. Intermezzo 28:22 Trio 31:53 Intermezzo da capo 34:52 IV. Passacaglia Max Regers Einstieg in das Komponistenleben war alles andere als leicht. Mit 20 begann er die freischaffende Tätigkeit in Wiesbaden und blieb lange Jahre ohne Erfolge. Es folgte eine Periode der künstlerischen und inneren Zerrissenheit. „In einer gewaltigen Anstrengung, sich aus der lähmenden Krise zu befreien, gelingt ihm sein erster großer Wurf für die Orgel“ (ii, S. 9) im Alter von nur 22 Jahren: Die Suite e-Moll op. 16. Die Widmung verhält sich wie ein Werktitel: Den Manen, dem geistigen Erbe Bachs. Zu Regers Zeit hatte die Meinung Bestand, die klassisch-romantische Sonate sei ungeeignet für die Gattung Orgelmusik und es wurde die Orientierung an Bach proklamiert, der auch für Reger einer der wichtigsten Leitsterne war. (i, S. 88) Der Aufbau der Suite ist vierteilig. I. Die symphonische Introduktion eröffnet in breitem Grave mit barockem Gestus das Werk. Es folgt eine expressive und dramaturgisch ausgestaltete Fuge, laut Reger eine „Tripelfuge“, wenngleich das dritte Thema etwas kurz kommt. Susanne Popp beschreibt: Die „Schlusssteigerung (…) bringt eine kaum zu überbietende kontrapunktische Verdichtung, die wie eine Zusammenpressung aller bisherigen motivisch-thematischen Ereignisse wirkt.“ (i, S. 88f.) II. Im innigen Adagio wird der Choral „Es ist das Heil“ kontemplativ figuriert, das folgende Fugato verarbeitet intensiv drängend das „Aus tiefer Not“. Darauf folgt das „O Haupt“ als Gegenüberstellung eines verlassenen Lyrischen Ich im „Recitativo“ und der Hoffnung auf Christus im Choralsatz als das „Du“. III. Wie eine Ironisierung des vorangegangenen Ernstes überrascht das scherzoartige Intermezzo – „und ist doch zutiefst charakteristisch für seinen Autor, der bekannte: „mein Humor ist mehr grotesker Natur“. Die Furcht, sich in der Ernsthaftigkeit zu entblößen und dem Unverständnis der Mitwelt auszuliefern, lässt ihn Tarnmasken aufsetzen (…).“ (i, S. 89) Das eingeschobene Trio erinnert an die Air aus BWV 1068, die Reger für Klavier bearbeitete und die ihm als Vorbild für op. 103a und op. 54, Nr. 1 diente. IV. Die Passacaglia ist mit Gattung und Themengestalt ein eindeutiger Verweis auf das Vorbild Bach, wobei Reger sich durch die Siebentaktigkeit des Themas vom Modell abhebt. (i, S. 90) Man kommt nicht umhin, die Parallele zu Rheinbergers Sonate e-Moll op. 132 von 1883 festzustellen. Neben der Tonart eint die beiden Werke die Anlage (Rheinberger: Introduktion und Fuge, Intermezzo, Scherzoso, Passacaglia), der fast gleiche Anfang der Introduktion, die Wahl großer Takte für die Fuge im Geist des alten Stils und das Finale der Fuge. Die Mühe, die Reger das Werk bereitet haben mag, wird auch deutlich durch die Schlusseintragung „Finis. Reger. Gott sei Dank. 23. July 1895“. (ii, S. 10) Reichlich überzeugt von seinem Werk schickte Reger drei Exemplare an Brahms, Strauss und Busoni. Brahms erschrak zwar über die kühne Widmung, gab aber eine positive Rückmeldung. „[E]in bloßes Hurrahschreien bei Ihren Werken befriedigt weder Sie noch mich; hoffentlich können wir uns persönlich aussprechen“. Es folgte ein Bildertausch und ein zweiwöchiges Treffen im Herbst 1896 in Bad Ischl. (i, S. 97ff.) Brahms übte auch Kritik, was Reger übernahm, in der Folge Selbstkritik übte und sich später sogar stark von op. 16 distanzierte. Ihm sei die Nachahmung Bachs „so schlecht gelungen“. 1904 wird op. 16 sogar unter die Werke fallen, die Reger „niemals in Deutschland bekannt oder aufgeführt“ wissen möchte. (i, S. 101, 240) Nach der Uraufführung in Berlin durch Karl Straube 1897 (iii, S. 347) beschimpfte die Berliner Presse Werk und Komponisten. Reger verteidigte sich: „Was ich will, ist ja doch nur eine Weiterbildung dieses Styl's.“ Immerhin: „Reger tröstete sich mit der Marktwirksamkeit einer solchen Schelte.“ (i, S. 105f.) Doch die Suite brachte ihm auch einen Freund für's Leben ein: Nach einer Aufführung von op. 16 durch Karl Straube in der Frankfurter Paulskirche 1898 bot man sich bei einem Pilsner das „Du“ an. (i, S. 112) Der aufstrebende Interpret und der gescheiterte Komponist lernten sich kennen. (ii, S. 10) Quellen: i. Popp, Susanne. Werk statt Leben ii. Popp, S. (Hg.). Briefe an Karl Straube iii. Cadenbach, Rainer. Max Reger O. T. Tjabben, 27. 1. 2026 Ia.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... Ib.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... II.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... IIIa.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... IIIb.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... IIIc.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... IV.) • Suite in e-Moll 'Den Manen Johann Sebastia... ℗ 2016 Cybele Records