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Führerstands-Mitfahrt im MAN Schienenbus vom Bahnhof Berlin-Johannesstift, über die Gleise der HVLE - Havelländische Eisenbahn zum Güterbahnhof Berlin-Spandau der HVLE am 15.Mai 2010 Der MAN-Schienenbus ist ein Schienenbus, der von MAN entwickelt und hergestellt wurde. Die Entwicklung des Triebwagens begann in den 1950er Jahren, seit 1955 kommt er bei Nichtbundeseigenen Eisenbahnen zum Einsatz. Anfang der 1950er Jahre benötigte die Deutsche Bundesbahn neue, kostengünstige Triebwagen für ihre Nebenstrecken, die dort die teuren Dampfzüge ablösen sollten. Als Ergebnis der Entwicklungen entstand der Uerdinger Schienenbus, der es auf insgesamt 1492 Fahrzeuge brachte. Auch MAN war an der Produktion der als DB-Baureihe VT 95 bezeichneten Triebwagen beteiligt. Doch auch viele kleinere Privatbahnen mit eigenen Streckennetzen suchten nach Alternativen zu ihren lokbespannten Zügen. Für diese Kundengruppe boten mehrere Hersteller Modelle an, darunter MAN den MAN-Schienenbus mit zwei Einachs-Drehgestellen. Folgende Gesellschaften bezogen fabrikneue MAN-Schienenbusse: Vorwohle-Emmerthaler Eisenbahn (VEE): 1 Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn (OWE): 2 Alsternordbahn (ANB): 3 Eisenbahn Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN): 10 Mittelbadische Eisenbahnen A.G. (MEG): 5 Uetersener Eisenbahn (UeE): 2 Peine-Ilseder Eisenbahn (PIE): 5 Schleswiger Kreisbahn: 1 Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE): 1 Hohenzollerische Landesbahn (HzL): 4 Südharz-Eisenbahn-Gesellschaft (SHE): 1 Eisenbahn Köln-Mülheim–Leverkusen: 2 Südwestdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SWEG): 2 Gesellschaften, die gebrauchte Wagen erwarben: Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) Württembergische Nebenbahnen (WN/Wüna) Vorwohle-Emmerthaler Verkehrsbetriebe (VEV) Eisenbahn Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN) Kahlgrund Verkehrs-GmbH (KVG) Hamburger Hafenbahn Niederrheinische Verkehrsbetriebe Rheinbraun Karsdorfer Eisenbahngesellschaft (KEG) Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) Wiehltalbahn GmbH (WB) Schwäbische Alb-Bahn (SAB) Chiemgauer Lokalbahn (CLB) Eisenbahnfreunde Breisgau (EFB) Gesellschaften, die gemietete Wagen einsetzten: Deutsche Bahn (DB) Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge gebaut, 39 davon als Trieb-, 18 als Steuer- und drei als Beiwagen. Versionen Den Triebwagen gab es in einmotoriger und zweimotoriger Ausführung. Die meisten Triebwagen wurden zweimotorig geliefert. Verwendet wurden MAN Sechszylinder-Dieselmotoren aus eigener Produktion. 1955 bis 1959 war es der D 1246 M2T1U mit 110 kW (150 PS), 1960 bis 1966 der D 1546 MTU2S mit 132 kW (180 PS) und 1966 bis 1969 der D 2156 HM1US mit 147 kW (200 PS). Antrieb, Kraftübertragung Im Gegensatz zu den Uerdinger Schienenbussen, die mit einem von Hand zu schaltenden Sechs-Gang-Getriebe ausgerüstet waren, verfügten einige der MAN-Schienenbusse über ein Strömungsgetriebe der Unternehmen Voith oder ZF Friedrichshafen. Bei diesen Fahrzeugen war daher auch kein Gangwählhebel im Armaturenbrett erforderlich. Eine Umschaltmöglichkeit auf „Berggang“ ermöglichte es bei starken Gefällstrecken, die Bremsleistung des Motors mitzunutzen. MAN-Schienenbusse wurden aber auch mit einem ZF 3 HM 60 (Hydromedia-Getriebe) ausgerüstet. Diese hatten wie der Uerdinger manuell schaltbare Gänge. Die sechs Gänge beim Uerdinger werden elektromagnetisch, die drei Gänge beim MAN dagegen elektrohydraulisch geschaltet. Die Kraftübertragung erfolgt jeweils durch Lamellenkupplungen. Aufgrund der hydraulischen Einkupplung der Gänge reagiert das Hydromedia-Getriebe bei Schaltvorgängen rabiater. Nicht optimale Abstimmungen der Schaltpunkte auf die Motordrehzahl führen zu deutlich spürbaren Rucken, der Uerdinger reagiert sanfter. Der Uerdinger besitzt zwischen Motor und Getriebe eine Strömungskupplung (ohne Leitrad), Kraftübertragungen sind in beide Richtungen möglich, daher kann die Motorbremse genutzt werden. Beim MAN (Hydromedia) ist dort ein Wandler angeordnet. Fahrwerk: Besonders war an diesem Schienenbus das Einachs-Deichselgestell. So war ein größerer Radstand und damit auch eine größere Gesamtlänge als beim Uerdinger Schienenbus möglich. Auch gab es eine größere Laufruhe. Die Achse war mit Rollenachslagern in einem Rahmen gelagert. Dieser Rahmen hatte seine Drehpunkt in Richtung Wagenmitte, gegenüber saß eine Rückstellvorrichtung. Im Rahmen waren Gummikugeln eingebettet, auf denen sich der Wagenkasten abstützte. Ab 1960 gab es auch eine Luftfederung. Die letzten planmäßigen Einsätze im Personenverkehr fanden bis 2009 bei der SWEG auf der Schwarzbach- und Krebsbachtalbahn statt. Die Schwäbische Alb-Bahn setzt noch MAN-Schienenbusse im Freizeitverkehr auf der Bahnstrecke Reutlingen–Schelklingen ein. Der Großteil der erhaltenen Fahrzeuge wird heute im Museumsbetrieb und Charterverkehr eingesetzt.