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Ingvar Kamprad, der 87 Jahre alte Gründer des schwedischen Möbelhauses IKEA zieht sich aus dem... euronews, der meistgesehene Nachrichtensender in Europa. Abonnieren Sie die täglich neue Auswahl internationaler Nachrichten: http://eurone.ws/ZdYLxf Euronews gibt es in 13 Sprachen :http://eurone.ws/ZcsZh5 http://de.euronews.com/2013/06/05/mac... Ingvar Kamprad, der 87 Jahre alte Gründer des schwedischen Möbelhauses IKEA zieht sich aus dem Aufsichtsrat des Unternehmens zurück. Kamprad hat die Übergabe des Unternehmens schon lange vorbereitet, seine Söhne haben nun die Leitung völlig übernommen. Aber: Ganz will sich der Unternehmer nicht zurückziehen, seine Leidenschaft für IKEA sei nach wie vor ungebrochen, ließ er mitteilen. Mit seinem Rückzug aus dem Aufsichtsrat setzt Kamprad einen vorläufigen Schlussstrich unter eine außergewöhnliche Geschichte: 1943 gründet der Schwede IKEA als eine Art Gemischtwarenladen. Ein paar Jahre später erweitert er sein Angebot um einen Möbelkatalog - der Startschuss für den kometenhaften Aufstieg. 1953 öffnet das erste Möbelhaus, kurze Zeit später gibt es bereits Möbel zum Selber bauen. Die Gründe für den Erfolg von IKEA: Das Unternehmen verkauft das, was viele Kunden wollen - und das zu einem niedrigen Preis. Um zu wissen, was die Kunden suchen, gibt IKEA Studien in Auftrag, und Selbstbedienung sowie die Mitarbeit der Kunden beim Aufbau der Möbel halten den Preis niedrig. In den 90er Jahren expandiert IKEA und beginnt, die Märkte in Asien zu erobern, heute eines der wichtigsten Geschäftsfelder. 2013 hat IKEA in 38 Ländern insgesamt 313 Filialen. IKEA hatte aber auch Schwierigkeiten: Es war ein Skandal, als in den 90ern herauskam, dass Kamprad in seiner Jugend Mitglied einer faschistischen Jugendbewegung war, die der deutschen Hitlerjugend nahestand. Kamprad musste Mitarbeiter und Kunden um Entschuldigung bitten. Noch schlimmer war aber ein Fund in den Archiven der STASI: Demnach ließ IKEA in den 70er und 80er Jahren in der DDR produzieren. Eingesetzt wurden dafür unter anderem politische Gefangene, die die Möbel in Zwangsarbeit fertigten. bleiben sie bei uns : YouTube: http://bit.ly/z5WTvy Facebook : / euronews.fans Twitter: / euronewsde