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In dieser Folge werfen wir einen ehrlichen Blick auf kultursensible Pflege und zeigen, wie Sprache, Kultur und Würde die Pflegequalität beeinflussen können. Deutlich wird das an unserem Fall, bei dem ein griechischstämmiger Senior an Demenz erkrankt und nach und nach verlernt, Deutsch zu sprechen. Das fällt ihm bei der Pflegegrad-Begutachtung auf die Füße. Erst der SoVD kann ihm dann zu seinem Recht verhelfen. Unser Gast, Jasmin Arbabian-Vogel, ist Gründerin des interkulturellen Sozialdienstes in Hannover. Sie erklärt, wie Pflege individueller, menschlicher und gerechter wird und warum Werte, Normen oder auch Religion der Pflegebedürftigen eine große Rolle spielen. Mit ihr sprechen wir darüber, wie Pflege praktisch anders gelingt und welche Punkte sich politisch ändern müssen. Redaktionelle Mitarbeit: Elin Schweiger Mix und Schnitt: Martin Bargiel Grafik: Steeeg GmbH Infos zur SoVD-Beratung: www.sovd-nds.de/beratung/pflege Interkultureller Sozialdienst: https://iks-hannover.de/ Infos zum SoVD in Niedersachsen: www.sovd-nds.de Instagram: www.instagram.com/sovd_niedersachsen/ Facebook: www.facebook.com/sovdnds/ Inhalt 00:04 - 00:56 Begrüßung: Einführung in den Podcast „Kein Ponyhof“, Vorstellung der Moderatorinnen Stefanie Jäkel (Pressesprecherin) und Katharina Lorenz (Expertin für Sozialrecht und -Politik 00:56 – 02:41 Was ist kultursensible Pflege? 02:41 – 04:18 Stand der Dinge in Deutschland: Nur wenige kultursensible Angebote vorhanden; mangelnde Diversitätssensibilität in der Pflege 04:18 – 09:44 Fallbeispiel: Herr Markris, 85‑jähriger Mann griechischer Herkunft, Beginnende Demenz → Höherstufungsantrag (Pflegegrad 3) durch die Tochter; nach Telefonbegutachtung des Medizinischen Diensts (MD) Herabstufung auf Pflegegrad 1 09:44 – 15:53 Sprachliche Barrieren & Demenz: Missverständnisse im Telefoninterview. Mit fortschreitender Demenz verlor Herr Markris die Fähigkeit, Deutsch (nicht seine Muttersprache) flüssig zu nutzen. Ablauf des Widerspruchsverfahren 15:53 – 20:17 Unsere Zahl des Tages 20:17 – 23:17 Gastvorstellung: Jasmin Arbabian‑Vogel, Geschäftsführerin des interkulturellen Pflegedienstes (Hannover) 23:17 – 29:00 Probleme im System – Vorurteile & fehlende interkulturelle Öffnung 29:00 – 32:46 Echte interkulturelle Öffnung, die Diversität auf allen Ebenen (Sprachen, Kulturen, Perspektiven) fördert. 32:46 – 36:11 Praxisbeispiele: Innovative Pflegeformen und alternative Wohnmodelle 36:11 – 40:46 Team‑ und Personalpolitik: Kriterien bei Einstellung 40:46 – 45:37 Einsamkeit & sozialer Kontext: Pflegedienst als zentrale Ansprechperson, besonders für Menschen ohne Angehörige 45:37 – 54:30 Forderungen an Politik & Gesellschaft 54:30 – 56:13 Abschluss & Ausblick