У нас вы можете посмотреть бесплатно Tierschutz - Hilfsaktion in Sinti und Romasiedlung in der Slowakei или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Reisebericht Ein Unterstützungsaufruf aus der Slowakei Ende letzten Jahres, ließ uns dieser Tage erneut auf die Reise gehen. Ziel sollte eine Roma und Sinti Siedlung in der Slowakei sein. Dort leben etwa 5.000 Menschen und unzählige Hunde auf engsten Raum zusammen. Vom 20.03. bis 24.03.2018 war die Aktion in der Slowakei geplant und so trafen sich unsere beiden Vereinsmitglieder Sabine und Harald nachmittags in der Nähe von Bratislava, um den restlichen Weg nach Filakova gemeinsam fortzuführen. Mit "im Gepäck" hatten sie Tino von dem befreundeten - und ebenfalls in der Slowakei engagierten - Tierschutzverein NaTiNo e.V. Am nächsten Morgen fand dann um halb 8 die erste Lagebesprechung mit Bea, unserer slowakischen Tierschützerin, statt. Von ihr kam der "Hilferuf", dem wir gefolgt waren. Mental wurden wir darauf vorbereitet, was uns erwarten könnte und würde. So sind Hundekämpfe dort in der Siedlung ein sehr beliebter Zeitvertreib und wir könnten daher auch auf verletzte oder getötete Hunde treffen. Wenn das Signal zum Aufbruch gegeben würde, sollen wir nicht diskutieren sondern uns ins Auto setzen und Gas geben. Klar verständliche Anweisungen. Prima! Dann ging die kurze Fahrt in die Sinti und Roma Siedlung los. Am Eingang zur Siedlung gab es so etwas wie eine Verwaltung. Wir sollten dort die mitgebrachten Kleider und Spielzeug Spenden abgeben. Die Verteilung würde von dort geschehen. Das machte auch Sinn, denn unsere Spenden würden niemals für alle reichen und selbst dann, würde es bei der direkten Verteilung Gewinner und Verlierer geben. Etliche Aufsichten mit gelben Warnwesten halfen uns mit den Spenden und weitere Polizeikräfte trafen zur Unterstützung unserer Aktion ein. Was wir bald sehen würden, ließ nicht wirklich vermuten, das wir in Europa sind. Befestigte Straßen innerhalb der Siedlung Fehlanzeige, einzige Wasserversorgung für alle ist eine zentrale Trinkwasserstelle, Kanalisation nicht vorhanden, vor uns wurde jegliches Schmutzwasser wie auch der Inhalt manches Nachttopfes ausgeschüttet. Die ersten Hunde wurden uns auch schnell und bereitwillig gebracht. Wir waren mit Hochdruck damit beschäftigt die Tiere schnell in Empfang zu nehmen, sie in eine der Hundeboxen zu setzen und unser Eigentum nicht aus den Augen zulassen. Das wurde schon von vielen Augen genau taxiert. Die Ordner und die Polizeikräfte halfen uns, die Menschen auf ein Minimum an Distanz zu halten. Es gelang nicht immer und wir hatten alle so unsere eigene Strategie entwickelt, den Sinti und Roma zu begegnen. Während Sabine sich bei den Menschen lächelnd bedankte, die einen Hund brachten, setzte Harald auf Pokerface. Sobald sich die Tür des Transporter öffnete war Vorsicht geboten. Erste Kinder wollten die abgegebenen Hunde wieder befreien. Das wussten wir zu verhindern und das ein oder andere Kind wurde auch am Einstieg in den Transporter von uns oder den Ordnern gehindert. Irgendwann erfuhren wir auch von der Strategie die die Leitung genutzt hatte. Jeder Bewohner der Siedlung, der uns einen Hund aushändigte, durfte sich etwas aus den mitgebrachten Spenden, die in der Verwaltung waren aussuchen. Jetzt verstanden wir,warum die Polizisten Fotos mit dem Handy machten von den Hunden samt Überbringer. Vor allem war uns jetzt klar, warum wir in einer guten Stunde, beide Auto fast voll von Hunden hatten. Normalerweise geht das nicht so Diskussionslos. Kurz bevor wir die Siedlung komplett abgefahren hatten bekamen wir das Signal, das die Stimmung kippte und es nun Zeit war die Siedlung zu verlassen. Das taten wir dann auch auf schnellstem Wege. Erleichterung machte sich in uns breit, dort unversehrt und mit so vielen Hunden herausgekommen zu sein. Wir fuhren direkt zum Tierarzt, der uns bereits erwartete. Beim Ausladen hatten wir dann erst einmal Zeit zum zählen. 45 Hunde hatten wir einsammeln können. Jede Menge Arbeit für den Tierarzt jede Menge Kosten für uns. Alle mitgebrachten Hunde müssen jetzt versorgt werden. Den ein oder anderen Huster hatten wir bereits gehört und was in den Tieren beheimatet ist, wollten wir uns nicht einmal vorstellen. Auch die Kastration bei den Hunden mit entsprechendem Alter, wird gleich vorgenommen, wie auch die Impfungen, chippen , damit nach der Quarantänezeit die Ausreise geplant werden kann. Unsere neuen Schützlinge sollen schon bald erfahren, das es eine Familie gibt, die auf sie wartet und die sie liebt. Tritte und Schläge sollen von nun an der Vergangenheit angehören. Verein Casa Animale e.V. Witzleshofen 34 95482 Gefrees Telefon: +49-9254-961675 eMail: info@casa-animale.de Internet: http://www.casa-animale.de