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Ein schwedisches Passionslied von Karl-Ludwig Voss mit einer nordischen Volksliedmelodie zum Sonntag Estomihi in der Fasten- und Passionszeit. Gesang: Patricia Sissenich https://patricia-sissenich.com / patricia.sissenich Arrangement & Klavier: Andreas Wiedenmann, 2021 Text: aus dem Schwedischen übertragen von Paul Nilson, 1906 Melodie: Karl-Ludwig Voss, 1970 Genre: Neues Geistliches Lied, Geistliches Volkslied, Arrebos Psalter 1627 © Strube, München aus: • Nr. 217, in: „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder - plus", Strube Verlag München, 3. Auflage 2019, VS 4111 (G) ISBN 978-3-89912-210-7 • Nr. 800, in: Gotteslob 2013, Eigenteil Bistum Mainz • Nr. 545, in: Evangelisches Gesangbuch, Regionalteil Hessen * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * KOMMENTAR: Das vierstrophige Passionslied ist in der Evangelischen Kirche Deutschland eines der beiden Wochenlieder am Sonntag Estomihi in der Passionszeit. Karl-Ludwig Voss (1940-2018) war jahrelang evangelischer Pfarrer in Helsingborg/Schweden. Um das Jahr 1970 hat er dort das 1906 erstmals erschienene Lied „Se, vi går upp till Jerusalem“ des schwedischen Pfarrers Paul Nilsson (1866-1951), heute im „Den svenska Psalmboken“ Nr. 135, in die deutsche Sprache übertragen. Im aktuellen schwedischen evangelischen Gesangbuch ist Paul Nilsson mit acht Liedern vertreten. Voss war später evangelischer Dekan bei Marburg, sein Grab findet sich heute jedoch in Schweden. Ausgangspunkt ist der biblische Wochenspruch aus dem Lukasevangelium zum Sonntag Estomihi: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ (Lukas 18, 31) Prof. Bernhard Leube schreibt: „Die weiteren Strophen nehmen die Singenden hinein in die Gemeinschaft derer, die mit Jesus ‚hinauf nach Jerusalem', d.h. heute konkret: in ‚Leiden und Ohnmacht unserer Welt' hineingehen, um eben dort Christus zu finden". Die Melodie ist ein Dreiertakt, der zielgerichtet vorwärts schreitet, um kraftvoll - auch mit reinen aufsteigenden Quarten und Quinten - in die Höhe nach Jerusalem zu führen. Sie verzichtet dabei bewusst auf einen naheliegenden Auftakt und startet direkt. Statt: „Wir | géhn hin - auf | nách ...." liegt der Akzent unmissverständlich auf der Silbe „áuf": „Wír gehn hin - | áuf nach Je- | rú - - sa | - lem". Der kollektive Aufbruch hoch nach Jerusalem wiederholt sich in jeder der vier Strophen mit den gleichen fünf Worten, was eine eigene Dynamik freisetzt. Die Wort-Text-Verteilung ist durchweg sehr glücklich. Für die Passionszeit passend steht das Lied in e-Moll. Diese Tonart ist „liebend und traurig", empfand schon Marc-Antoine Charpentier 1690 in Paris. Die Wurzeln der Melodie liegen im Nordischen. Wobei das schwedische Gesangbuch das benachbarte Dänemark als Herkunftsgebiet dieser Volkslied-Melodie vermutet. Enthalten ist die alte Weise bereits im sogenannten „Arebos“-Psalter (zuweilen auch „Arrebos“) von 1627. Text: Andreas Wiedenmann, Februar 2021