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Auch der heutige Bochumer Stadtteil Werne wird um 900 in den Heberegistern der Abtei Werden erstmals erwähnt, 2 Freie zu „Werinum“ lieferten Abgaben an das Kloster. Gleichermaßen gab es in diesem Gebiet höriges Erbe des Damenstiftes Essen. Der heutige Werner Hellweg, die Handelsstraße verlief im Bereich des heutigen Bochums mindestens dreigeteilt, bildet heute das Geschäftszentrum Wernes, im eigentlichen Dorfbereich markiert jedoch die „Lütge Heide“ den Straßenverlauf nach Lütgendortmund. Weltlich gehörte Werne zum freien Gericht Langendreer im Oberamt Bochum, kirchlich nach Lütgendortmund. In der Reformation blieb dies so. Katholische Bevölkerung gab es seit der Reformation kaum, dies änderte sich erst mit der Industrialisierung, der Abteufung von 5 Kohlezechen und der Ansiedlung der Westfälischen Eisen- und Drahtwerke Langendreer/Werne. 1904 werden für Werne 9287 evangelische und 3785 katholische Einwohner genannt. Die katholische Bevölkerung war zunächst den neuen Gemeinden Lütgendortmund und Langendreer zugewiesen. Langendreer widersetzte sich lange einer Trennung, nur im Lütgendortmunder Teil entstand eine Filialgemeinde, die 1903 erstmals in Werne die hl. Messe feiern konnte. Das bis heute sehr weitläufige Kirchengrundstück wurde 1904 erworben. Neben Nebengebäuden und dem Pfarrhaus von 1907 wurde dort ab 1909 die Herz-Jesu-Kirche errichtet. Mit der Benediktion 1910 entstand auch die selbstständige Pfarrgemeinde, die Konsekration der Kirche erfolgte erst 1913. Seit 2008 ist die Pfarrei in der neuen Großpfarrei Liebfrauen Bochum-Ost aufgegangen. Die Pfarrkirche ist ab dem 14.09.25 außer Dienst gestellt, wird aber als christliches Gotteshaus von der koptischen Gemeinde weiter genutzt werden. Die formschönen Pläne zu Kirche und Pfarrhaus lieferte der Gelsenkirchener Architekt Josef Franke. Besonders muss hier die abwechslungsreiche Gestaltung der Chor-Seitenwände erwähnt werden. Im 2. Weltkrieg wurden die meisten Fenster und auch die originale Ausmalung zerstört. Die heutige Farbfassung stammt von 1983 (Bernd Schlüter, Münster). In der Reichhaltigkeit der verbliebenen und auch neueren Ausstattung ist Herz-Jesu eine bemerkenswerte Schatzkiste auf Bochumer Stadtgebiet. Weitere Hinweise zur Ausstattung finden sich bei den Fotos im Beitrag. Das erste Geläut in der Tonfolge d‘ f‘ g‘ wurde 1910 in der Glockengießerei Humpert in Brilon gegossen. Die Bronzeglocken in mittelschwerer Rippe wogen zusammen 3163 kg. Mindestens die beiden großen Glocken wurden im 1. Weltkrieg vernichtet, die Kleine bei der Beschaffung des heutigen Stahlgeläutes beim Bochumer Verein 1922 vermutlich in Zahlung gegeben. Beim Geläut hängt eine kleine Stahlglocke starr aufgehängt. Herkunft und frühere Nutzung sind bisher unbekannt. Bis heute erhalten ist der massive Holzglockenstuhl von 1910, in dem die Glocken an Stahljochen von 1922 läuten. Die Glocken selbst sind vor einiger Zeit mustergültig saniert worden – eine denkmalwerte Anlage. Historische Fotos der Kirche sind hier zu finden: https://werner-linie.de/Bilder/B_Kath... Geläutedaten: Herz-Jesu-Glocke cis‘, ~1574 mm, ~1560 kg Petrusglocke e‘, ~1387 mm, ~1080 kg Marienglocke fis‘, ~1260 mm, ~850 kg Aufnahme: 31.08.25 – Geläut zum Sonntagsgottesdienst. Alle Fotos eigener Provenienz. Verwendete Quellen/Literatur: A.LUDORFF: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Bochum-Land (Reihe „Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen“). Paderborn, 1907. CHRISTEL DARMSTADT (Hrsg.): RÜDIGER JORDAN: Sakrale Baukunst in Bochum, Verlag Schürmann + Klagges, Bochum, 2003. GERHARD HOFFS: Glockenkatalog des Bistums Essen (Vorläufer zum Glockenbuch), bearbeitet von S. SCHRITT, Trier, ohne Jahreszahl Briloner Heimatbund – Semper idem e. V. (Hrsg.): Vergangene Zeiten – Glocken aus Brilon. Geschichte aus Brilon, Band 7. Brilon, 2019. KARL HEINZ GÖTTERT, ECKHARD ISENBERG: Orgeln im Ruhrgebiet. J. P. Bachem Verlag, Köln 2010. Netzauftritt der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V. in Mönchengladbach, konsultiert am 11.09.2025: https://www.glasmalerei-ev-web.de/pag...