У нас вы можете посмотреть бесплатно Fág an Bealach (1842) – Irisches Freiheitslied von Charles Gavan Duffy | Young Ireland или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Fág an Bealach („Macht den Weg frei“) wurde im Oktober 1842 von Sir Charles Gavan Duffy geschrieben, dem Mitbegründer und Herausgeber der Dubliner Wochenzeitung The Nation. Das Lied entstand in einer Zeit politischer Ernüchterung in Irland. Viele glaubten, der nationale Gedanke sei geschwächt oder gescheitert. In diesem Moment schrieb Duffy kein Lied der Verzweiflung, sondern einen Aufruf zur geistigen Erneuerung und Einheit. „Fág an Bealach“ wurde erstmals in The Nation veröffentlicht – jener einflussreichen Zeitung, die von 1842 bis 1848 erschien und eine zentrale Rolle in der Young-Ireland-Bewegung spielte. Sie verband politische Analyse mit Literatur, Geschichte und Dichtung und prägte damit eine neue kulturelle Selbstwahrnehmung. Charles Gavan Duffy wurde 1816 in Monaghan geboren. Als junger Journalist gründete er gemeinsam mit Thomas Davis und John Blake Dillon The Nation. Später wanderte er 1856 nach Australien aus, wo er eine bedeutende politische Laufbahn einschlug und schließlich Premierminister des Bundesstaates Victoria wurde. Sein Leben spannte sich über zwei Kontinente – doch seine frühen Jahre in Dublin hinterließen einen bleibenden Eindruck in der irischen Geschichte. Sein Werk Young Ireland gilt bis heute als wichtige historische Darstellung jener Bewegung. Der Titel „Fág an Bealach“ geht auf einen älteren gälischen Ruf zurück. In Duffys Lied wird er jedoch zu einem Symbol für moralische Standhaftigkeit, geistige Entschlossenheit und nationale Würde. Fág an Bealach (Deutsche Fassung) „Hofft nicht mehr auf Vaterland, Seine Reihen sind zerbrochen!“ Solch ein feiges, niederes Band Hat schon oft so schwach gesprochen. Doch wir rufen: Land, erwache! Vaterland steht fest und treu, Wie eure Furcht ist leer und hohl. Sklaven, tretet aus der Reih’ — Schurken, weicht — Fág an Bealach! Wisset, leidend Brüder all: Macht ist stark — doch Recht ist stärker. Fremde List und fremde Macht Fesseln unser Land nicht länger, Als ihr selbst es schwächt durch Zwietracht. Seid geeint in Kraft und Sinn, Lasst den Sumpf, wo Feige kauern — Und der Feind verweht im Wind Vor dem Ruf: Fág an Bealach! So spricht nun das große Heer, Heiser noch vom Schmerz vergangen: „Wir sind gefallen — doch nicht bezwungen; Zeigt uns Hoffnung neu empfangen, Und wir kämpfen morgen wieder. Seid nur klug und wahr und kühn — Wo ihr führt, da wollen wir ziehen; Berg und Tal, Gestein und Meer Hören bald: Fág an Bealach!“ Werft das Banner in den Wind, Überstrahlt von Ruhmesnamen; Mut und Geist und Macht vereint, Jung der Dichter, alt der Kämpfer, Lange wird es leuchtend bleiben. Schließt die Reihen — Stunde naht! Nun, ihr Männer Irlands, folgt! Freunde Freiheit, stürmt voran — Feinde Freiheit — Fág an Bealach! Text: Sir Charles Gavan Duffy (1842) — Gemeinfrei Erstveröffentlichung: The Nation, Dublin (1842) Musikalisches Arrangement, Interpretation & Aufnahme © 2026 Irish Longing Alle Rechte vorbehalten