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Vortrag von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums am 9. März 2024 in Klagenfurt Ein Menschenkind kommt völlig unreif zur Welt und benötigt enorme Hilfe. Man kann es nicht dem Leben überlassen, sondern es braucht intensive Bindung: Zuwendung, Zeit, Zärtlichkeit. Wie viel Familie, wie viel Mutter braucht ein Kind? Laut Johannes Huber: "Unbegrenzt! So viel wie möglich, um sich in seiner Reifung und Entwicklung zu stabilisieren." Die Natur hat es eingerichtet, dass biologisch tiefe Bindungen innerhalb einer Familie entstehen. So wird das Bindungshormon Oxytocin sowohl beim Geschlechtsverkehr als auch bei der Geburt sowie beim Stillen freigesetzt. Damit gibt es eine heute nachweisbare endokrine und somit naturwissenschaftliche Grundlage für die Familie. Der Gynäkologe und Theologe Johannes Huber schildert in einem faszinierenden Bericht über die Prägekraft der Familie, über epigenetische Zusammenhänge, über die "goldenen Jahre" in Schwangerschaft und nach der Geburt, die achtsam bedacht sein sollten, um Kindern eine gute Entwicklung zu ermöglichnen. Sie zu vernachlässigen kann dramatische Folgen haben. Warum geht es der Jugend heute psychisch nicht optimal, obwohl sie wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte über gute Umstände verfügte? Die Jugendlichen haben ausgesorgt, haben Sicherheit, haben Unterhaltung, und das 24 Stunden am Tag. Und doch sind viele depressiv, ist die Suizidrate hoch, sie sind oft übergewichtig und unzufrieden. Kann es sein, dass das "Empty-Nest-Syndrom" zuschlägt, dass das Aufwachsen ohne Familie, ohne genügend Zuwendung, Zeit, Zärtlichkeit einen Tribut fordert? Darum sind die ersten Lebensjahre äußerst wichtig. Kinder brauchen die Familie, brauchen insbesondere die Mutter, die - im Unterschied zum Vater - am Auge des anderen den Gefühlszustand rascher und besser erkennen kann. Damit kommt Frauen eine besondere Position in der Familie zu. Es gibt einen "biologischen Kitt" innerhalb jeder Familie und eine besondere Zeit der epigenetischen Prägekraft, die es zu nutzen gilt. Nachweisen lässt sich dies z.B. darüber, dass heute über das Blut einer Schwangeren ermittelt werden kann, ob ihr Kind gesund ist. Stammzellen des Kindes bleiben über Jahrzehnte in der Mutter. Und damit auch Zellen des Vaters, denn 50 Prozent der kindlichen Stammzellen sind vom Vater. Diese biologische epigenetische Kette verbindet die Familie. Es sind dies spannende Forschungsergebnisse, die weiterhin auszuloten sein werden. https://www.familie.at/site/kaernten/...