У нас вы можете посмотреть бесплатно Fachtagung, Thomas: Herausforderungen im Übergang aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Junge Menschen, die aus stationären Erziehungshilfen heraus ein selbstständiges Leben beginnen (sog. Care Leavers), sehen sich besonderen Übergangsbarrieren gegenüber. Die zeitlichen, ökonomischen und sozialen Ressourcen, um sich zu einer erwachsenen Persönlichkeit zu entwickeln und eigenverantwortlich im eigenen Haushalt zu leben, sind sehr knapp bemessen. Hilfen enden häufig um das 18. Lebensjahr herum – viel früher als die Unterstützung, welche junge Menschen in ihren Herkunftsfamilien erfahren. Somit sind diese jungen Erwachsenen – aufgrund ihrer biografischen Vorerfahrungen bereits besonders herausgefordert – sehr viel höheren Erwartungen an eine eigenverantwortliche Lebensführung ausgesetzt als andere Gleichaltrige. Das Leben in stationären Erziehungshilfen und die Einmündung in das Erwachsenenleben erweist sich als doppelte Benachteiligung. Gleichzeitig sind Care Leavers die durch Einrichtungen in öffentlicher Verantwortung (z.B. Heime, Pflegefamilien) betreut werden, sind in fast allen Ländern überproportional von Bildungsbenachteiligung betroffen. Sie können häufig in ihrer Bildungslaufbahn nur bedingt auf familiäre Unterstützung zurückgreifen und sind auf die öffentliche Infrastruktur und Angebote sowie informelle Unterstützung angewiesen. In dem Vortrag wird die Situation junger Erwachsener, die in stationären Erziehungshilfen aufwachsen, dargestellt sowie Anforderungen an eine gelingende Übergangsbegleitung beschrieben. Es werden nationale und internationale Beispiele guter Übergangspraxis vorgestellt. Dr.in Severine Thomas ist Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik, Forschung und Lehre.