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Dietmar Schönherr „Progressive Showmaster“ und eine „antiautoritäre“ Fernsehshow von Georg Seelen und Peter Reichelt (Hrsgb) Am 20. Dezember 1969 begann die Produktion der Spielschau „Wünsch Dir Was“, die vom Österreichischen Rundfunk und vom ZDF in gemeinsamer Produktion abwechselnd aus Wien und Mainz als Life-Ereignis ausgestrahlt wurde. Die redaktionelle Leitung lag in Wien. Die Spielidee ist denkbar einfach aber durchaus brisant: Es geht um den Wettbewerb von drei Familien aus der BRD, Österreich und der Schweiz, die in einigen Spielen in Theorie und Praxis ihren Zusammenhalt und ihre Harmonie unter Beweis stellen müssen. Es wird getestet, ob sich die Männer an die gemeinsamen Erlebnisse erinnern, die den Frauen wichtig sind, ob Eltern wissen, was ihre Kinder denken, und schließlich muss man sich bei der Bewältigung gemeinsamer Aufgaben bewähren. Der siegreichen Familie wird ein langgehegter Wunsch erfüllt, der sich allerdings nicht auf etwas bloß „nützliches“ beziehen darf. Eine Test-Sendung wurde am 7. September 1969 in der Stadthalle Wien aufgezeichnet aber nicht gesendet. Vom Samstag Abend des 20. Dezembers schließlich wurde „Wünsch Dir Was“ regelmäßig in sechswöchigem Rhythmus ausgestrahlt. Die Sendung versammelte einige der Namen, die für „progressive“ Tendenzen in der Unterhaltung standen: Michael Pfleghar, Guido Baumann, Peter Hajek und der Regisseur Peter Behle. Entsprechend waren die Anfeindungen in der rechten und der bürgerlichen Presse von Anbeginn an. Die Konzeption dieser Familienshow schien zunächst geradezu prädestiniert, in der traditionellen Weise der Wochenendunterhaltung im deutschen Fernsehen für Harmonie zwischen den Generationen zu sorgen. Aber das Format eignete sich, wie man bald bemerkte, auch dazu, nicht nur geheime Wünsche, sondern immer einmal wieder geheime Konflikte ans Licht zu bringen. Schönherr und Bach legte es darauf an, solche Konflikte zu dramatisieren, ohne allzu viel an Kontroverse zu generieren. Es war ein in Maßen so antiautoritäres wie aufklärerisches Konzept. Die zu erzielende Harmonie wäre dann nur über jene Ehrlichkeit zu erzielen, die Schönherr am Anfang so vergeblich von seinen Kandidaten erwartete, die stattdessen in der Regel „diese heile Welt dem Publikum nur vorspielen“. Diesen Traum von der heilen Welt, an dem Dietmar Schönherr und Vivi Bach reichlich mitgewirkt hatten, galt es nun, ein wenig anzukratzen. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Und das Ziel war es, auf so unterhaltsame Weise wie nur denkbar, die Beziehung der Generationen auf eine neue, etwas ehrlichere Weise zu begründen.