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#festung #flucht #castle #kommandanten #castle #elbsandsteingebirge Kommandantenhaus - Militärischer Alltag auf der Festung I Abratzky I Flucht des Generals Giraud Mit ihren zahlreichen Gebäuden, Wegen, Gärten und Plätzen gleicht die Festung Königstein noch heute einer kleinen Stadt. Bis ins 20. Jh. hinein lebten die ständig hier stationierten Offiziere, Soldaten und zivilen Beamten zusammen mit ihren Familien. Die Festung war ein selbstständiger militärischer Gutsbezirk und besaß eigene Gerichtsbarkeit, Marktrecht, Kirche, Schule und Friedhof. Das Nebeneinander von militärischem und zivilem Alltag bestimmte diesen Ort Jahrhunderte lang. Neben dem Militärdienst übten die Soldaten auch noch zivile Berufe aus. Es gab eine Fleischerei, eine Bäckerei, einen Schuhmacher, Schneider, Böttcher, Tischler, Maurer, Schmied, Schornsteinfeger, denn die Festung musste instand gehalten werden. Zu den zivilen Beamten gehörten der Pfarrer, der Kantor und Schulmeister, der Proviantverwalter, der Brunnenmeister und bis 1831 auch ein Arzt. Die beiden oberen Etagen wurden wechselweise als Kommandantenwohnung oder Kommandantur genutzt. Im Laufe der Festungsgeschichte gab es von 1589 bis zur Streichung der Kommandantenstelle 1913 insgesamt 41 sächsische Kommandanten. Unterhalb der Festungsmauer sieht man die beiden nebeneinander liegenden dreieckigen Felsvorsprünge. Dazwischen befindet sich ein Spalt. Dies ist der so genannte Abratzkykamin. In ihm bestieg im März 1848 der 18jährige Schornsteinfegergeselle Sebastian Abratzky ohne jegliche Hilfsmittel im dreistündigen Alleingang den Königstein. Es sollte die einzige gelungene Flucht vom Königstein bleiben. Henri Giraud gelingt als einzigem im Zweiten Weltkrieg die Flucht aus dem Offiziersgefangenenlager in die neutrale Schweiz. In der Haft hatte er Deutsch gelernt und zwei Jahre lang seine Flucht vorbereitet. Aus Lebensmittelpaketen, die ihm seine Frau schickte, sammelte er Bindfäden und verflocht sie zu einem Seil. Dieses verstärkte er durch 50 Meter Telefondraht, den seine Frau ebenfalls ins Lager schmuggeln konnte. Im Lager organisierte er sich Zivilkleidung und einen Bahnfahrplan für ganz Deutschland. Durch den Verkauf von Schokolade und Zigaretten soll er stolze 800 Reichsmark eingenommen haben. Am 17. April 1942 ließ sich der General von den Klippen der Bergfestung hinunter. Das Abseilen klappte überraschend gut. _______________________ IMPRESSUM Daniela Bensch Email: schloesserundburgen@gmail.com Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE231129701 Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 55 II RStV: Daniela Bensch Leipzig Bearbeitungsprogramm: Adobe Premiere Pro Kamera: Canon EOS M50 Mark II Musik: YouTube Creative Tool