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† In memoriam Werner Jacob (* 4. März 1938 in Mengersgereuth; † 23. Mai 2006 in Nürnberg) † https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_.... http://www.wernerjacob.net ORGELPUNKT EUROPA – 33 Jahre Rieger-Orgel in der Neanderkirche Orgelfestival in der Neanderkirche Düsseldorf-Altstadt • ORGELPUNKT EUROPA – 33 Jahre Rieger-Orgel ... Mittwoch, 10. Juni 1998 Werner Jacob, Nürnberg Rieger- Orgel (III/P/47, 1965) https://organindex.de/index.php?title... https://de.wikipedia.org/wiki/Neander.... Programm: Kindermann (Magnificat octavi toni), Pachelbel (Aria Sebaldiana), Bach (BWV 532 u. 740), Becker (Interpolationen), Reger u. Jacob (s.u.) daraus: Max Reger (1873–1916): Fantasie und Fuge d-Moll op. 135b (1915; Originalfassung; Richard Strauss gewidmet) 0:00 Fantasie 7:32 Fuge Werner Jacob (1938–2006): Drei Metamorphosen über Themen aus Max Regers op. 135b (1975) 18:07 Invocatio (Adagissimo) 19:42 Meditatio (alla basso ostinato) 23:59 Conclusio (Presto alla Toccata) Zum Werk von Werner Jacob: (Quelle: http://www.wernerjacob.net/3-instrume...) Das Werk entstand aus einer Improvisation, die Werner Jacob im Konzert der Juroren des Haarlemer Internationalen Improvisationswettbewerbs 1975 spielte: er hatte die Aufgabe erhalten, über die Themen aus Regers op. 135 b zu improvisieren. Nach einem Tonband mit dem Mitschnitt dieser Improvisationen verdichtete er seine Improvisation zu dem hier vorliegenden Werk, das er anlässlich der Einweihung der neuen, nach seinen Maßgaben geschaffenen Peter-Orgel in St. Sebald in Nürnberg im Oktober 1975 uraufführte. Der 1. Satz „Invocatio“ kombiniert sofort das thematische Material der Einleitung von Regers Fantasie (hier als verbreiterte Pedalfigur) mit dem Thema der 1. Fuge, wobei das elftönige Fugenthema sich addierend in der linken Hand zum Cluster verdichtet. Das kompositorische Material wird acceleriert und mündet in einen Fortissimo-Aufschrei der Orgel am Schluss dieser Introduktion. Im 2. Satz „Meditatio“ wird die typisch Regersche Harmonik subsumiert und, in Tritonus-Schichtungen verdichtet, mit einem Pedal-Ostinato und einer ebenfalls aus dem 1. Fugenthema abgeleiteten, zur Zwölftönigkeit veränderten melodischen Linie der Oberstimme kombiniert ( = Metamorphose des thematischen Materials). Am Ende des Satzes erklingt als auskomponiertes Ritenuto wieder die Einleitungsfigur der Regerschen Fantasie. Im 3. Satz „Conclusio“ werden beide Themen in Form einer Toccata behandelt. Die zusammengezogene Harmonik des Einleitungsmotivs der Fantasie wird Clusterakkorden in tremoloartigen Bewegungen gegenübergestellt und schließlich darin aufgelöst, woraus sich am Schluss als Zitat die originale Regersche Engführung der letzten Fugentakte herausschält. Nach dem vermeintlichen Schluss erklingt bei erniedrigtem Winddruck (= abgeschaltetem Motor) das Fantasie-Anfangszitat bis zum Erlöschen des Klanges. Werner Jacob/Susette Clausing Werner Jacob – zur Person: (Quelle: http://www.wernerjacob.net/biografie....) 1938 Am 4. März in Mengersgereuth/ Thüringer Wald geboren. Frühe musikalische Unterweisung in Klavier, Orgel, Tonsatz und Kontrapunkt. 1956 Nach dem Abitur in Sonneberg/ Thüringen Studium an der Musikhochschule Freiburg i. Br. bei Walter Kraft (Orgel), Fritz Neumeyer (Cembalo), Carl Ueter (Dirigieren) und Wolfgang Fortner (Komposition). 1961 A-Prüfung für Kirchenmusiker und erste hauptamtliche Anstellung an der Lutherkirche Freiburg. 1963 Berufung an die Dreieinigkeitskirche Nürnberg. 1967 Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg. 1969–1990 Kirchenmusikdirektor an St. Sebald Nürnberg (anschließend Titularorganist an St. Sebald). 1971–1979 Dozent an der Internationalen Sommerakademie für Organisten in Haarlem/Holland (romantische deutsche und zeitgenössische Orgelmusik), hier einziger deutscher Gastprofessor neben Anton Heiller (Wien), Marie Claire Alain (Paris), Luigi Ferdinando Tagliavini (Bologna), Gustav Leonhardt (Amsterdam) und Piet Kee (Haarlem). 1976–1998 Professor für Orgel und Kirchenmusik an der Musikhochschule in Stuttgart. 1984 Kulturpreis der Stadt Nürnberg. 1985–2003 Künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra (ION). 1993 Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken. 2006 Am 23. Mai in Nürnberg gestorben. Aufführungen der zahlreichen Kompositionen, Kompositionsaufträge und Uraufführungen in Europa (einschließlich der ehemaligen Sowjet-Union und der Ostblockländer), Kanada, den USA, Hongkong, Japan, Korea, Australien. Konzerttätigkeit in ganz Europa, Konzertreisen in die [...] Fortsetzung: http://www.wernerjacob.net/biografie.... Konzertmitschnitt vom 10. Juni 1998; Aufnahme: Martin Hruschka Bild: Subbass1 (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi..., CC BY SA-4.0 „Düsseldorf, Neanderkirche, Orgel (05)“, https://creativecommons.org/licenses/...