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In Knappenrode ist am Samstag eine zweite Bürgerwerkstatt veranstaltet worden. Im Fokus stand die Verbindungsachse von der Werkssiedlung zum Museum. Der Eingangsbereich zur Energiefabrik ist ein Sorgenkind des Hoyerswerdaer Ortsteils. Statt einladend, wirke das Areal eher erschreckend. Das beauftragte Planungsbüro INIK hatte die Wünsche einer ersten Zusammenkunft im Herbst in vier Varianten erarbeitet. Wobei aufgrund der finanziellen Möglichkeiten – der Fokus auf die Steigerung der Attraktivität des Bebelplatzes oder der Thälmannstraße gelegt wurde. Am Ende wird es wohl eine Mischung werden. Einige Auszüge aus der Vorstellung: Den befestigten Teil des Platzes zu bebauen – wurde mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Hier sei die Pflege und das Aussehen ja soweit ok. Die jetzige Grünfläche aufzuwerten, eine gute Option – die aber nur im Zusammenspiel mit dem ehemaligen Kulturhaus und dem Werkskaufhaus funktioniert. Für letzteres gab es die Überlegungen des Büros – es abzureißen, nur die Fassaden optisch ansprechend zu gestalten mit oder ohne Gebäude sowie das Haus sichtbar weiter verfallen zu lassen – sozusagen als Zeuge der Geschichte. Allerdings wurde diese Idee fast unisono abgelehnt. Alle Vorstellungen dazu sind zurzeit sowie eher rhetorischer Natur. In Privatbesitz befindlich kann hier ohne den Eigentümer – der offenbar schwer erreichbar ist – nicht viel getan werden. Beim einstigen Kulturhaus spielt der Denkmalschutz eine große Rolle, ein Komplettabriss ist daher unwahrscheinlich. Um aber eine Nachnutzung, die wirtschaftlich tragfähig, ist zu realisieren, könne man sicher mit der Behörde verhandeln. Ein Teilabriss – der das Gebäude in die Größe von 1912 zurückstuft, wäre sicherlich möglich erklärt Lars Scharnholz vom INIK. Allerdings muss auch dafür noch ein potentieller Investor mit Ideen gefunden werden. In Bezug auf die Thälmannstraße gab es die Variante dichte oder lockere Wohnbebauung. Jedoch gaben die Planer zu bedenken, hier so etwas wie eine Gestaltungssatzung aufzustellen, damit der Charakter der Werkssiedlung zumindest bis zum Museumsareal erhalten bleibt. Dass es Interessenten für den Hausbau gibt ist erkannt – nur die Größenordnung noch unklar. Ganz sicher – wird ein Bebauungsplan für diese gebraucht, dafür müssen nun die Grundlagen gelegt werden. Bis Mitte des Jahres soll ein Konzept für den Bereich Belbelplatz/Thälmannstraße vorliegen und dann auch im Stadtrat diskutiert und beschlossen werden. Dann gibt es auch berechtigte Hoffnungen auf Finanzielle Zuschüsse – schließlich ist Knappenrode im Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus" aufgenommen worden. Konsequent wäre dann nicht nur die Planerstellung, sondern auch Umsetzung entsprechend zu unterstützen. Das Planungsbüro ist übrigens auch die Konzeption der künftigen „Außenanlagen“ der Energiefabrik federführend. (jw)